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Wie die Inflation Görlitzer Wirte zu Preiserhöhungen zwingt

Görlitzer Gastronomen versuchen in der Inflation zu sparen - doch am Ende müssen sie steigende Preise an Gäste weitergeben. SZ hat nachgefragt, wie sich das auswirkt.

Von Marc Hörcher
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Dawid Wojciechowski vom Görlitzer Restaurant "Horschel" am Untermarkt versucht die Preissteigerungen zu begrenzen.
Dawid Wojciechowski vom Görlitzer Restaurant "Horschel" am Untermarkt versucht die Preissteigerungen zu begrenzen. © Martin Schneider

Im Restaurant "Lucie Schulte - Die neue Essklasse" am Görlitzer Untermarkt kostet ein Lachsgericht mittlerweile 26,50 Euro. Vor der Inflationszeit waren es etwa 22 Euro, berichtet Inhaber Bernd Schade. Der Einkaufs-Preis für diesen Fisch sei besonders angezogen, aber auch der Preis für Butter und andere Produkte steigt nicht nur für Privat-Verbraucher, sondern logischerweise auch auf dem Großmarkt. "Wir versuchen schon, die weiteren Preiserhöhungen für Gerichte abzufedern", sagt er. So habe der Betrieb beispielsweise auf LED-Lampen umgestellt und setzt Zeitschaltuhren ein, damit auch wirklich nur dort Strom verbraucht wird, wo es unbedingt nötig ist. Aber irgendwann ist das Einsparpotenzial eben erschöpft, dann landet der höhere Preis bei den Restaurant-Gästen auf der Speisekarte.

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