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500 Görlitzer dürfen rocken

Unter Corona-Bedingungen wird beim Kneipenfestival am Sonnabend getestet, wie solche Events trotz Pandemie machbar sind. Spontan hingehen klappt nicht.

Big Bad Shakin kommt zu "Görlitz rockt". Das Foto entstand beim Altstadtfest 2019.
Big Bad Shakin kommt zu "Görlitz rockt". Das Foto entstand beim Altstadtfest 2019. © Nikolai Schmidt

Von Kneipe zu Kneipe ziehen und in den Lokalen Live-Musik erleben, darum geht es bei "Görlitz rockt". Doch diesmal ist alles anders beim Kneipenfestival. Die Covid-19-Pandemie sorgt dafür. Im Frühjahr gab es wegen des Coronavirus die Absage des Festivals. Jetzt wird es am 3. Oktober nachgeholt - und zwar im Test-Modus. 

Unter realen Bedingungen testen die Veranstalter  - die beteiligten Gastronomen - ob künftig solche Veranstaltungen unter strengen Hygienevorschriften in gewohntem Umfang stattfinden können. Diesmal jedoch ist die Zahl der Teilnehmer auf 500 beschränkt. Zutritt zu den insgesamt acht Lokalen erhalten nur jene Menschen, die online oder im Vorverkauf eine Eintrittskarte erwarben. Eine Abendkasse gibt es nicht.

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Maske anstatt Armbändchen

Die Eintrittskarte ist in diesem Jahr nicht das sonst übliche Armbändchen, sondern eine "Görlitz-rockt-Mund-Nasen-Maske". Ohne die hat keiner Zuritt zu den Live-Auftritten der Bands, auch wenn die vorrangig, aber nicht ausschließlich, im Freien auf den Terrassen der Lokale stattfinden. Die "Tickets" kosten jeweils 15 Euro und sind im SZ-Treffpunkt im City-Center, An  der Frauenkirche 12, erhältlich. Geöffnet ist hier von Montag bis Freitag, jeweils 10 bis 17 Uhr. Zur Maske gibt es den Programm-Flyer dazu.

Den Auftakt zu "Görlitz rockt" gibt es am Feiertag der Deutschen Einheit 19.30 Uhr an der Vierradenmühle mit Rooftop Radio und Rock an der Brücke. Zwei Stunden später sorgt Alice Roger an gleicher Stelle für Rock an der Insel. Die Musikangebote reichen diesmal von Rock über Klassik Rock und Pop bis hin zu Rock'n'Roll und Schlager. Mit dabei sind außerdem Düsterpiano, Instinkt, Big Bad Shakin, Artist Q, Apple Juice sowie Tom Deelay & Friends.

Tanzen ausdrücklich nicht empfohlen

Mit einem umfangreichen Hygienekonzept gingen die Veranstalter unter Federführung der incaming-media-Agentur an die Vorbereitung des Kneipenfestivals unter Corona-Bedingungen. AHA heißt es auch hier: Abstand, Hygiene und anstatt Alltagsmaske die Görlitz-rockt-Maske. Zu der Live-Musik zu tanzen, ist von den Veranstaltern ausdrücklich nicht empfohlen. Für die Umsetzung des Hygienekonzeptes sind die jeweiligen Gaststättenbetreiber verantwortlich.

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"Läuft alles zufriedenstellend und entsprechend des Hygienekonzeptes ab, wird ein neues Konzept für die Umsetzung des Kneipenfestivals 2021 entwickelt", sagt Christian de Morales Roque von incaming media. Das Kneipenfestival im nächsten Jahr soll am 17. April stattfinden.

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