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Großenhain unterstützt Petition an die Gema

Die Stadt hat den von Radebeul initiierten Protest auf ihre Homepage gestellt. Bürger sollen die Petition im Internet unterschreiben.

Von Kathrin Krüger
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Kulturveranstaltungen im Freien wie der Weihnachtsmarkt werden durch die Gebührenpolitik schwierig. Auch Bürger sollen sich am Protest beteiligen.
Kulturveranstaltungen im Freien wie der Weihnachtsmarkt werden durch die Gebührenpolitik schwierig. Auch Bürger sollen sich am Protest beteiligen. © Kristin Richter

Großenhain. "Die Leute sollen nicht nur jammern, sondern mitmachen", wünscht sich Kulturkoordinator Jörg Withulz. Und verweist auf die Möglichkeit, dass jeder die Petition zur Gebührenpolitik der Gema im Internet unterzeichnen kann. Von der Stadt Radebeul war diese Petition auf einer dafür geeigneten Plattform eingestellt worden. Die Pressemitteilung aus Radebeul hat auch die Stadt Großenhain auf ihre Homepage gestellt und außerdem den Link, unter dem die Unterschrift möglich ist.

Hintergrund sind horrende Kosten für Freiluft-Großveranstaltungen. Für die Weihnachtsmärkte im Vorjahr erhielten die Kommunen von der Gema stark gestiegene Rechnungen. "Bei der aktuellen Gebührenpolitik wären diese Veranstaltungen in Zukunft von den Etats der kleineren Kommunen nicht mehr finanzierbar", heißt es in der Pressemitteilung. Dies betreffe auch die ehrenamtlich tätigen Vereine, die Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen im Freien organisieren. Auch die verringerten Gebührenbescheide nach Einspruch seien weiter Teil des Problems. Es müsse eine tragfähige Lösung für die Zukunft gefunden werden, damit die Kosten für Veranstaltungen bezahl- und vor allem auch planbar bleiben.

Da sich die Gema trotz begründeter Einwände unnachgiebig zeige und das Problem weiter verharmlose, unterstützt die Große Kreisstadt Großenhain die Petition. Die Kommunen werben für breite Mitarbeit der Bürger und Vereine, damit die Kultur besonders im ländlichen Raum erhalten werden kann.