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Margarete Jahny, die Mutter der Mitropa-Kännchen

In unserer Serie "(Un)Berühmte Sachsen" geht es um fast vergessene Berühmtheiten. Heute: Margarete Jahnys Entwürfe für Geschirr prägten den DDR-Alltag.

Von Karin Großmann
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Das sogenannte Mitropa-Service wurde zwanzig Jahre lang in Colditz produziert, eines der langlebigsten Zeugnisse ostdeutscher Produktkultur.
Das sogenannte Mitropa-Service wurde zwanzig Jahre lang in Colditz produziert, eines der langlebigsten Zeugnisse ostdeutscher Produktkultur. © ronaldbonss.com

Da muss doch einen der Teufel geritten haben: Das Kännchen mit dem besonderen Deckel ist noch nicht patentiert, als es im Herbst 1969 in einer Leipziger Messekoje herumgereicht wird. Das freut den westdeutschen Handelsvertreter. So kommt es, dass eine Firma in der Oberpfalz die DDR-Erfindung noch vor der DDR auf den Markt bringt. Doch Colditz zieht nach. Der VEB Vereinigte Porzellanwerke braucht sich in den nächsten zwanzig Jahre um das Geschäft nicht zu sorgen. Der Ostblock bestellt.

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