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Sachsen

Landesmedienanstalt weiter ohne Chef

Die Entscheidung über die neue Geschäftsführung wird vertagt. Zuvor war die Ausschreibung der Stelle kritisiert worden.

Die Sächsische Landesmedienanstalt in Leipzig. © Paul Sander

Leipzig. Der Medienrat der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) hat die Entscheidung über die Neubesetzung des Geschäftsführer-Postens auf unbestimmte Zeit vertagt. Das sei am Montag in einer Sondersitzung beschlossen worden, hieß es in einer Mitteilung des Gremiums. Damit folgte der Medienrat der Aufforderung der SLM-Versammlung. Diese hatte zuvor die Ausschreibung kritisiert.

Das "Anforderungsprofil sei offenkundig auf einen einzigen Kandidaten zugeschnitten", hieß es in einer Mitteilung der Versammlung vom vergangenen Mittwoch. Die Versammlung besteht aus Vertretern von Wirtschaft, Politik, Verbänden und Religionsgemeinschaften und berät den fünfköpfigen Medienrat des SLM.

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Um die Kommunikation zwischen Medienrat und Versammlung zu verbessern, solle künftig Rüdiger Steinmetz vom Medienrat erster Ansprechpartner für die Versammlung sein, hieß es in der Mitteilung vom Montag. Er werde den Medienrat auch in der Versammlung vertreten.

Im Februar hatte sich die für privaten Rundfunk zuständige Einrichtung überraschend vom langjährigen Geschäftsführer Martin Deitenbeck getrennt. (dpa) 

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