SZ + Meißen
Merken

Moritzburger Ärztin bleibt in Haft

Weil sie falsche Corona-Atteste ausgestellt haben soll, laufen Ermittlungen gegen die Medizinerin aus Moritzburg. Da Fluchtgefahr bestehe, ist sie weiter in Haft.

Von Ines Mallek-Klein
 2 Min.
Teilen
Folgen
Die Moritzburger Medizinerin soll ihren Patienten falsche Atteste ausgestellt und dafür Geld kassiert haben.
Die Moritzburger Medizinerin soll ihren Patienten falsche Atteste ausgestellt und dafür Geld kassiert haben. © dpa

Moritzburg/Chemnitz. Der Termin der Anklageerhebung ist noch völlig offen. Die Dresdner Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Ermittlungen gegen die Moritzburger Ärztin noch immer laufen und Zeit bräuchten. Der 66-Jährigen wird vorgeworfen, in mindestens 162 Fällen falsche Gesundheitszeugnisse ausgestellt zu haben. Ihre Patienten wurden daraufhin vom Tragen einer Maske und auch der Impfpflicht befreit. Im Gegenzug soll die Moritzburgerin rund 12.500 Euro eingenommen haben. „Wir gehen von einer deutlich höheren Schadensumme und auch Fallzahl aus“, so Sprecher Jürgen Schmidt Ende Februar, kurz nach der Verhaftung der Frau, die der Reichsbürgerszene zugeordnet wird und die auch schon wegen illegalem Waffenbesitz vor Gericht stand.

Ihre Angebote werden geladen...