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Wie gut sind Bus und Bahn?

Über eine Umfrage-App können VVO-Kunden jetzt mit Emojis zeigen, was ihnen gefällt oder was sie nervt. Die Software kommt aus Dresden.

Der VVO, in dem auch die Verkehrsgesellschaft Meißen organisiert ist, nutzt ein neues Instrument, um mehr über Wünsche und Sorgen seiner Kunden zu erfahren.
Der VVO, in dem auch die Verkehrsgesellschaft Meißen organisiert ist, nutzt ein neues Instrument, um mehr über Wünsche und Sorgen seiner Kunden zu erfahren. © Symbolfoto: Sebastian Schultz

Meißen. Ganz aktuell und noch bis Januar fragen die DB Regio AG und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) nach der Meinung der Fahrgäste in der S-Bahn. Das teilten die Partner jetzt mit. Im Rahmen eines Pilotprojektes kommt dabei erstmals die Software-Lösung Tucatap des Dresdner Start-ups Byte-Buzzer zum Einsatz. Statt Fragebogen und Kreuzen können die Fahrgäste ihre Antworten mit Emojis geben. Ziel ist es, den Kundenkontakt auf unterhaltsame Art zu verbessern.

Die aktuellen Umfragen funktionieren einfach und schnell: In den Zügen der S-Bahn Dresden hängen QR-Codes, die die Fahrgäste mit ihren Smartphones scannen. Ohne weitere Installation und völlig anonym landen sie auf der Startseite der Umfrage. Über maximal fünf Klicks möchten die Partner ein Meinungsbild der Fahrgäste, wöchentlich wechselnd, mal zur Fahrt, mal zu Informationsquellen oder auch aktuellen Themen gewinnen.

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Die Deutsche Bahn führt über ihre Innovationschmiede DB Mindbox zusammen mit Byte-Buzzer im Rahmen eines 100-Tage Programms einen Test der Software nun erstmals in Dresden durch. Mit seinem spielerischen und unterhaltsamen Ansatz möchte Tucatap die Hemmschwelle der Fahrgäste senken, mit der Bahn in Kontakt zu treten. Das Projekt ist daher wichtig, um die Akzeptanz zu testen und das Angebot perspektivisch weiter auszubauen: Sei es für Pendler mit der Möglichkeit, Verbesserungen anzuregen oder für junge Fahrgäste, die mit wenigen Klicks spielerisch Neues lernen können.

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„Für den VVO sind besonders die Fragen zu Tickets, aber auch zur Nutzung von Medien wie Apps, Kundenmagazinen und Internetseiten oder zur Baustellenkommunikation von Interesse“, erläutert Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim VVO. „Durch die raschen Auswertungsmöglichkeiten erhalten wir eine Meinungstendenz zu diesen Themen und können unsere Kommunikation kundenorientierter gestalten.“ (SZ)

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