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Corona-Krise: Jeder macht seins

Der politische Zusammenhalt der Bundesländer bei der Virus-Bekämpfung wird brüchiger. Schlimm ist das nicht, kommentiert Annette Binninger.

Von Annette Binninger
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Dass die Bundesländer mehr Spielraum für regional angepasste Entscheidungen in der Corona-Krise haben, findet SZ-Politikchefin Annette Binninger gut.
Dass die Bundesländer mehr Spielraum für regional angepasste Entscheidungen in der Corona-Krise haben, findet SZ-Politikchefin Annette Binninger gut. © Bernd von Jutrczenka/dpa/SZ

Die Bundesländer bekommen mehr Verantwortung bei den weiteren Corona-Lockerungen. Dieser Satz nach der „Merkel-Schalte“ am Mittwoch mit den Ministerpräsidenten wäre nicht notwendig gewesen. Denn die Länder haben sich die Verantwortung längst genommen, die sie ohnehin haben. Seit Tagen gehen sie ihre eigenen Wege, mit eigenen Konzepten, Terminplänen und Umsetzungsideen. Alle wollen sich „locker machen“, so schnell wie möglich. Jeder macht seins. Die Aufgabe der Klammer in Berlin, für einheitliches Vorgehen zu sorgen, ist da auf ein Minimum geschrumpft.

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