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Sport

Vom Risiko, ein Unparteiischer zu sein

Pöbeleien und Angriffe gegen Schiedsrichter nehmen auch auf sächsischen Fußballplätzen zu. Hier erzählt einer aus seinem Alltag.

„Schwarz tragen, Gelb zeigen: Was könnte besser zu uns passen?“ Mit diesem Slogan auf dem Plakat werben Dynamo-Kapitän Marco Hartmann und Marcus Richter, 36 Jahre und Schiedsrichter in der Kreisoberliga, um Nachwuchs für die Spielleiter.
„Schwarz tragen, Gelb zeigen: Was könnte besser zu uns passen?“ Mit diesem Slogan auf dem Plakat werben Dynamo-Kapitän Marco Hartmann und Marcus Richter, 36 Jahre und Schiedsrichter in der Kreisoberliga, um Nachwuchs für die Spielleiter. © Sächsischer Fußball-Verband

Sein Einstieg ist ungewöhnlich. Lars Albert war 16 Jahre alt und Torwart der A-Jugend im vogtländischen Tannenbergs-thal. Als der Unparteiische in einem Spiel gleich zwei seiner Freunde vom Platz stellte, wollte er auf ihn losgehen. Sein Vater konnte ihn im letzten Moment stoppen. Nach dem Vorfall wurden sowohl die Rot-Sünder als auch der Wüterich vom Vereinsvorstand zum Rapport zitiert. Alle drei zeigten sich einsichtig und boten sozusagen als Wiedergutmachung an, selbst einen Lehrgang als Schiedsrichter zu absolvieren.

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