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Görlitz

An Greta scheiden sich auch an der Neiße die Geister

Deutsche und Polen reden über den Klimawandel in der Neiße-Region. Und haben konkrete Vorschläge.

Kurz vor dem Hochwasser 2010: Lang anhaltende Trockenheit ließ den Neißepegel extrem fallen. Sylwia Horska-Schwarz kennt viele solche Bilder.
Kurz vor dem Hochwasser 2010: Lang anhaltende Trockenheit ließ den Neißepegel extrem fallen. Sylwia Horska-Schwarz kennt viele solche Bilder. © Nikolai Schmidt/privat

Sylwia Horska-Schwarz mag Greta Thunberg. „Sie hat Mut, über Klimawandel zu reden.“ Womöglich könne sie ob ihres jungen Alters noch nicht alle wissenschaftlichen Hintergründe einordnen, „aber sie sieht die Gefahr durch den Klimawandel besser als vielleicht mancher Politiker“, sagt Sylwia Horska-Schwarz. Sie selbst hat zehn Jahre lang als Dozentin an der Uni Breslau zu Klimaentwicklungen gelehrt. Bereits 2010 war sie in der Arktis, wo sie gesehen habe, dass und wie das Eis schmilzt. Inzwischen hat die 40-Jährige ihr eigenes Unternehmen. Sie erstellt zum Beispiel Expertisen für das polnische Landeswassermanagement, berät Kommunen zum Klimaschutz, erarbeitet Pläne gegen Dürre.

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