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CDU Mittelsachsen fordert Laschet-Rücktritt

Der Kreisverband verlangt eine Erneuerung auf Bundesebene und personelle Konsequenzen aus der Wahl. Aktuelle Informationen im Wahl-Blog.

Der Kreisverband der CDU in Mittelsachsen fordert den Rücktritt von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Das gab die Partei am Donnerstag bekannt.
Der Kreisverband der CDU in Mittelsachsen fordert den Rücktritt von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Das gab die Partei am Donnerstag bekannt. © Michael Kappeler/dpa

Die Bundestagswahl in Mittelsachsen - das Wichtigste in Kürze:

Allgemeine Informationen:

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Kontakt zum Kreiswahlleiter im Landkreis Mittelsachsen: Peter Schubert, Telefon: 03731/799-3480; Fax: 03731/799-73730; E-Mail: [email protected]

Aktuelle Meldungen aus Mittelsachsen

Freitag, 13 Uhr: Wahlergebnis durch Wahlaussschuss bestätigt

Carolin Bachmann ist als Wahlkreisabgeordnete gewählt. Der Kreiswahlausschuss stellte bei seiner Sitzung am Freitag das amtliche Ergebnis des Wahlkreises 161 fest. Demnach erhielt sie mit 48.725 die meisten Stimmen, der prozentuale Anteil liegt bei 33,4 Prozent.

"Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis gab es nur geringe Abweichungen, die beispielsweise durch Übertragungsfehler beziehungsweise durch „korrigierende“ Beschlüsse des Kreiswahlausschusses über die Gültigkeit/Ungültigkeit vereinzelter Stimmen verursacht worden", so Kreissprecher André Kaiser.

Gestiegen ist im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 die Zahl der Briefwähler von 28.274 auf jetzt 43.803 Die Wahlbeteiligung lag am 24. September in den 37 Kommunen bei 76,2 Prozent, sie erhöhte sich damit um rund 1,5 Prozent.

Kreiswahlleiter Peter Schubert bedankte sich bei den zahlreichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für das Engagement und den reibungslosen Ablauf der Durchführung der Wahl, so Kaiser weiter.

Donnerstag, 10.30 Uhr: CDU Kreisvorstand fordert Erneuerung der Bundes-CDU

Der erweiterte Kreisvorstand der CDU Mittelsachsen hat sich am Dienstag zur Auswertung der Bundestagswahl getroffen. Wie CDU-Kreisgeschäftsführer Robert Sahm am Donnerstagmorgen mitteilt, fassten die anwesenden Mitglieder dabei mehrheitlich eine Forderung an die Bundespartei.

"Der erweiterte Kreisvorstand der CDU Mittelsachsen fordert eine personelle und programmatische Erneuerung der Bundes-CDU. Armin Laschet sollte Verantwortung übernehmen und vom Amt des Bundesvorsitzenden zurücktreten", so ein mehrheitlicher Beschluss des Gremiums. "Eine konkrete Wahlanalyse hat sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene zu erfolgen."

Bereits am Wahlsonntag äußerte CDU-Kreisvorsitzender und Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser Kritik an Laschet. Er sagte: "Das Ergebnis hatte sich schon abgezeichnet. Dass es jetzt aber so deutlich ausfällt, war nicht so zu erwarten. 2017 lagen wir noch knapp mit der Erststimmen vorn. Jetzt ist das Ergebnis deutlich. Die Ursachen müssen wir noch analysieren, aber es liegt ganz deutlich auch am Spitzenkandidaten. Wir haben uns da jemanden anderes gewünscht."

Die CDU Mittelsachsen ist mit knapp 1.000 Mitgliedern Sachsens viertgrößter Kreisverband. Mit Veronika Bellmann haben die Mittelsachsen am Wahlsonntag eine Wahlkreisabgeordnete verloren, die knapp 19 Jahre im Bundestag vertreten war.

Mittwoch, 14.30 Uhr: Alle Ergebnisse aus Ihrem Wahllokal im Überblick

Sie fragen sich: Wie haben die Menschen in Ihrer Nachbarschaft bei der Bundestagswahl 2021 gewählt? Dann klicken Sie sich durch! Hier die Übersicht der Ergebnisse zu jedem einzelnen Wahllokal:

Das passierte am Dienstag, 28. September:

19.00 Uhr: Warum die Briefwahl für die CDU entschieden hätte

Hätte die Briefwahl entschieden, wäre CDU-Kandidatin Veronika Bellmann in den Bundestag eingezogen. Das sind die Gründe.

16.53 Uhr: Döbelner OB für Neuanfang in der CDU

Politiker aus der Region Döbeln können einen Regierungsauftrag nicht nachvollziehen. Sie fordern Demut.

13.24 Uhr: Wieso einige Gemeinden 115 Prozent Wahlbeteiligung haben

Laut Ergebnisübersicht hat das sächsische Panschwitz-Kuckau eine Wahlbeteiligung jenseits der 100 Prozent. Auch andere Gemeinden zeigen dieses Ergebnis in der Wahlstatistik. Für das Phänomen gibt es eine einfache Erklärung.

13.32 Uhr: AfD-Erfolg in Dorfchemnitz: Ein Dorf sieht Blau

Dorfchemnitz hatte schon 2017 das höchste AfD-Ergebnis in Sachsen. Kaum ein Ort erhielt seither so viel Aufmerksamkeit durch die Politik. Mit welchem Erfolg?

11.29 Uhr: Freude und Enttäuschung über den Wahlausgang

Bis in die Nachtstunden hat Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) die Auswertung der Bundestagswahl verfolgt. Er ist stolz über das gute Abschneiden seiner Partei. Auch in Waldheim hat die FDP gegenüber der Bundestagswahl 2017 zugelegt. Erreichte die Partei damals noch 9,87 Prozent in Waldheim, waren es bei dieser Wahl 13,4 Prozent.

Er bedauert aber auch wie seine Kriebsteiner Amtskollegin Maria Euchler (FW) das Ausscheiden von Veronika Bellmann. Freude und Enttäuschung liegen nah beieinander.

10.00 Uhr: AfD-Wahlsiegerin im Interview mit sächsische.de

Carolin Bachmann (AfD) will sich im Bundestag vor allem den Themen Familien, Wirtschaft und Energie widmen. Im Interview mit sächsische.de sagt sie auch: "Wir müssen den Staatshaushalt auf den Kopf stellen."

9.20 Uhr: "Der direkte Draht nach Berlin ist gekappt"

Unisono bedauern die Bürgermeister der Region das Ausscheiden von Veronika Bellmann aus dem Bundestag. Der Leisniger Tobias Goth sagte, dass "der direkte Draht nach Berlin gekappt ist". Zustimmung gibt es für diese Bedenken von Waldheims Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) und der Kriebsteiner Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler).

Das passierte am Montag, 27. September

18.45 Uhr: Ergebnis schwächt Mittelsachsen

CDU-Abgeordnete Veronika Bellmann zieht bei der Wahl zum Bundestag gegenüber der AfD-Kandidatin den Kürzeren. Dadurch wird der direkte Draht nach Berlin gekappt.

18.40 Uhr: Junger FDP-Politiker will Gesetze vereinfachen

Philipp Hartewig möchte sich für Verbraucherschutz, Recht und Sport engagieren. Und er hat noch ein weiteres Ziel.

18.30 Uhr: Nach 19 Jahren ist für CDU-Abgeordnete Schluss

Veronika Bellmann saß seit dem Jahr 2002 im Bundestag. Sie verlässt ihn ohne Groll, aber mit einigen Bedenken.

14.10 Uhr: Übersicht zum Vergleich der Wahlergebnisse

Nachfolgende Grafik stellt die Parteien gegenüber und vergleicht Ergebnisse aus den Bundestagswahlen zwischen 2009 und 2021:

11 Uhr: SPD-Mann verpasst Einzug in Bundestag knapp

Am Wahlabend war Alexander Geißler noch optimistisch, dass er es mit dem Listenplatz 9 bei den Zweitstimmen in den Bundestag schafft. Und der SPD-Kandidat schmiedete bereits Pläne, wie er sich mit Philipp Hartewig von der FDP in Berlin für Mittelsachsen engagieren könnte.

Doch keine 24 Stunden später steht fest: Alexander Geißler hat es nicht geschafft. Denn Sachsen bekommt nur acht SPD-Mandate. Jeweils vier Frauen und Männer werden den Freistaat im Bundestag vertreten. Davon hat es einer als Direktkandidat und alle anderen über die Landesliste geschafft.

Trotzdem äußert sich der 31 Jahre alte Geißler positiv. „In Sachsen haben wir unsere Mandate verdoppelt. Das ist einfach Wahnsinn. Detlef Müller, MdB hat zudem Chemnitz wieder rot werden lassen. Das ist eine super Motivation und ein Erfolg für alle Regionen in Sachsen. Einfach grandios“, schreibt Geißler auf Facebook.

8.50 Uhr: Aufräumarbeiten und Aufarbeiten der Wahl beginnt in der Region Döbeln

Bereits am Sonntagabend kurz nach 18 Uhr haben die ersten Parteien in der Döbelner Innenstadt ihre Wahlkampf-Plakate von Straßenlampen am Straßenrand entfernt. Damit verschwinden auch die öffentlichen Werbeversprechungen der einzelnen politischen Interessensgruppen. Doch wie geht es weiter in den Koalitionsverhandlungen? Aktuelle Entwicklungen im überregionalen Newsblog.

Alle Ergebnisse aus Mittelsachsen, Sachsen und dem Bund gibt es hier.

7 Uhr: Direktkandidat Philipp Hartewig (FDP) zieht über Landesliste in Bundestag ein

Nach Stand Sonntagabend wird auch Philipp Hartewig (FDP) in den 20. Deutschen Bundestag einziehen. Das gab Miro Becker von der FDP Mittelsachsen in der Nacht bekannt. Demnach werde der Direktkandidat für Mittelsachsen höchstwahrscheinlich über die Landesliste, auf der er auf Platz drei steht, einziehen und somit einer von vier sächsischen FDP-Mitgliedern sein.

Der in Chemnitz geborene und in Lichtenau aufgewachsene 26-jährige Jurist ist demnach einer der ersten im wiedervereinigten Deutschland geborenen sächsischen Bundestagsabgeordneten.

"Mit einem starken Ergebnis geben uns die Bürgerinnen und Bürgern ihr Vertrauen für eine generationengerechte Politik des Aufbruchs. Am Montag fahre ich zu den ersten Gremiensitzungen nach Berlin. Ich möchte die Chancen und Anliegen unserer Region selbstbewusst vertreten und zugleich Stimme einer neuen Generation Sachsens sein", so der 26-Jährige am Sonntagabend.

"Mit dem starken Ergebnis in Mittelsachsen liegen wir wieder über dem Landesschnitt und historisch erstmals im Bundesschnitt. Für dieses Vertrauen bin ich außerordentlich dankbar."

Montag, 5 Uhr: AfD siegt bei Erststimmen in Mittelsachsen: Doch wer ist Carolin Bachmann?

Seit Sonntagabend steht fest: Carolin Bachmann von der Alternative für Deutschland folgt auf Veronika Bellmann (CDU) im Deutschen Bundestag. Sie wird in der kommenden Legislatur die Interessen des Landkreises Mittelsachsen in Berlin vertreten. Doch wer ist sie? Wer ist Carolin Bachmann? Ein Porträt der 32-Jährigen finden Sie hier.

Insgesamt holte sich die AfD-Vertreterin 33,4 Prozent der Erststimmen - rund 48.720 Stimmen von Mittelsachsen. Amtsinhaberin Veronika Bellmann (CDU) holte dagegen lediglich 24.636 Stimmen - rund 23,8 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen siegt die AfD deutlich. Ein Überblick mit Reaktionen.

Carolin Bachmann ist die neue mittelsächsische Direktvertreterin für den Bundestag. Die 32-Jährige wurde mit 33,4 Prozent gewählt.
Carolin Bachmann ist die neue mittelsächsische Direktvertreterin für den Bundestag. Die 32-Jährige wurde mit 33,4 Prozent gewählt. © AfD

Das passierte am Sonntag, 26. September:

22.55 Uhr: Vorläufiges Endergebnis für Mittelsachsen bekanntgegeben

Die Städte und Gemeinden in Mittelsachsen haben alle Wahlzettel ausgezählt. Demnach erhält die Alternative für Deutschland (AfD) 30 Prozent der Stimmen, die SPD folgt mit 18,5 Prozent. Auf Platz drei kommt die CDU mit 17,5 Prozent, die insgesamt etwa zehn Prozentpunkte zu 2017 verlieren. Es folgen die FDP (11,6), die Linken (8,0) und die Grüne (4,7).

Bei den Erststimmen gewinnt Carolin Bachmann für die AfD mit einem deutlichen Vorsprung zur CDU-Kandidatin Veronika Bellmann, die vergeblich versuchte, ihren Posten zu verteidigen. Bachmann erhielt 33,4 Prozent der Stimmen, Bellmann lediglich 23,8. Danach folgt Alexander Geißler für die SPD mit 17,7 Prozent.

22.15 Uhr: CDU-Kreisvorsitzender Liebhauser: "Es lag auch am Spitzenkandidaten"

Sven Liebhauser ist nicht nur Bürgermeister von Döbeln, sondern auch Mittelsächsischer Kreisvorsitzender der CDU. Für seine Partei ist die Wahl in der Region ziemlich desaströs ausgefallen. „Das Ergebnis hatte sich schon abgezeichnet. Dass es jetzt aber so deutlich ausfällt, war nicht so zu erwarten. 2017 lagen wir noch knapp in Erststimmen vorn. Jetzt ist das Ergebnis deutlich“, sagte Liebhauser.

Die Stärke der AfD nennt er eine „sächsische Besonderheit“. Die Kritik vieler CDU-Verbände an der Wahl des CDU-Bundesvorsitzenden und späteren Kanzlerkandidaten Armin Laschet sei in dem Wahlergebnis deutlich geworden. „Die Ursachen müssen wir noch analysieren, aber es liegt ganz deutlich auch am Spitzenkandidaten. Wir haben uns da jemanden anderes gewünscht“, so Liebhauser.

Die Wähler hätten oft Erst- und Zweitstimme an die gleiche Partei vergeben. „Deshalb gab es für den SPD-Direktkandidaten auch mehr Prozente als in der Vergangenheit“, sagte Liebhauser. „Die Wähler haben hier ein deutliches Votum abgegeben. Das nehmen wir mit Demut auf. Jetzt gilt es aber auch, die richtigen Schlüsse ziehen. Wir sollen das als Chance für einen programmatischen Neuanfang sehen. Man muss aber auch über Personen sprechen. Was aber positiv ist: Rot-Rot-Grün ist verhindert worden.“

Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser (rechts) sagt deutlich: Armin Laschet trägt eine Mitschuld am schwachen Ergebnis der CDU in Mittelsachsen.
Döbelns Oberbürgermeister Sven Liebhauser (rechts) sagt deutlich: Armin Laschet trägt eine Mitschuld am schwachen Ergebnis der CDU in Mittelsachsen. © SZ-Montage: dpa, privat

22 Uhr: FDP-Direktkandidat schaltet sich per Handy nach Döbeln

Die Döbelner FDP sitzt im WelWel vor dem Bildschirm und verfolgt die Wahlergebnisse. In Döbeln erzielte die Partei 11,4 Prozent. „Das ist für Döbeln schon ein gutes Ergebnis“, meint FDP-Chef Franco Lehmann. Bundesweit kommen die Liberalen laut Hochrechnung schon auf über elf Prozent. „Da hätte ich mir ein noch deutlicheres Ergebnis gewünscht“, sagt Lehmann. Er hält die „freiheitlich-demokratischen Ideen der FDP“, vor allem auch in Corona-Zeiten, für den entscheidenden Punkt für das gute Abschneiden. In Döbeln habe sich die FDP um die Belange Wirtschaft und Wachstum gekümmert.

FDP-Kandidat Philipp Hartewig ist nicht in der Runde dabei. „Er wird im Laufe des Abends anrufen“, so Lehmann. Auch wenn Hartewig das Direktmandat nicht holt, sei aufgrund des Ergebnisses ziemlich sicher, dass er in den Bundestag einzieht. „Er hat Platz drei auf der Landesliste“, sagt Lehmann.

Freude bei der Döbelner FDP. Nach Auszählung aller Stimmen kommen sie in der Stadt auf 11,4 Prozent. Auch Direktkandidat Philipp Hartewig (auf dem Handy) freut sich über das Ergebnis.
Freude bei der Döbelner FDP. Nach Auszählung aller Stimmen kommen sie in der Stadt auf 11,4 Prozent. Auch Direktkandidat Philipp Hartewig (auf dem Handy) freut sich über das Ergebnis. © Dietmar Thomas

21.50 Uhr: AfD liegt in Mittelsachsen deutlich vorn

Die Mehrheit der Ergebnisse in den sächsischen Gemeinden liegt vor, die AfD führt deutlich. So auch in Mittelsachsen. Nach Auszählung in 33 von 37 Gemeinden führt AfD-Bewerberin Carolin Bachmann (34,5 Prozent) deutlich vor Veronika Bellmann (CDU), die 24,1 Prozent erzielt.

Als vorletzte Gemeinde im Altkreis Döbeln meldete Großweitzschen ebenfalls Bachmann als Gewinnerin bei den Erststimmen (35,4). Dahinter Veronika Bellmann mit 25,9 Prozent.

21.33 Uhr: Knappe Entscheidung in Rochlitz, AfD in Roßwein deutlich vorn

Ein knappes Prozent fehlt Veronika Bellmann in Rochlitz, um bei den Erststimmen Carolin Bachmann (AfD) zu überholen. Diese gewinnt mit 23,8 Prozent knapp. Die CDU-Bewerberin schafft in der Muldestadt 22,9 Prozent, mit 20,2 Prozent liegt SPD-Bewerber Alexander Geißler nur knapp dahinter. Die weiteren Ergebnisse: Stefan Hartmann (Linke) 12,3 Prozent, Philipp Hartewig (FDP) 8,3 Prozent und Lea Fränzle (Grüne) 4,8 Prozent.

In Roßwein liegt AfD-Bewerberin Bachmann dagegen mit 32,4 Prozent deutlich vor Bellmann (23,1 Prozent). 18,2 Prozent der Roßweiner entschieden sich für Alexander Geißler, 10 Prozent für Philipp Hartewig und 9,6 Prozent für Stefan Hartmann.

21.25 Uhr: Alle Stimmen in der Stadt Döbeln ausgezählt

Die Stadt Döbeln hat die Stimmen komplett ausgezählt. Von rund 19.000 Stimmberechtigten haben 13.660 gewählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 72 Prozent. Mit Abstand stärkste Kraft ist die AfD. Die Direktkandidatin Carolin Bachmann kommt auf 31,7 Prozent der Stimmen. Bei den Zweitstimmen landete die AfD bei 28,4 Prozent.

Weit abgeschlagen ist die CDU. Veronika Bellmann, die bei der letzten Wahl noch das Direktmandat holte, bekam 22,5 Prozent der Stimmen. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 17,6 Prozent noch deutlich darunter.

Zweitstärkste Kraft bei den Zweitstimmen wurde in Döbeln die SPD mit 19,9 Prozent. SPD-Direktkandidat Alexander Geißler bekam 18,8 Prozent der Stimmen. An vierter Stelle bei den Zweitstimmen landete die FDP (11,4 Prozent).

21.13 Uhr: Waldheim wählt nur 13,7 Prozent FDP

Waldheim ist traditionell für ein gutes Abschneiden der Liberalen bekannt. Deren Direktkandidat Philipp Hartewig schafft in der Zschopaustadt 13,7 Prozent. Dennoch: Die meisten Erststimmen bekommt Carolin Bachmann (AfD) mit 29,5 Prozent vor Veronika Bellmann (CDU) mit 22,1 und Alexander Geißler (SPD) mit 18,5 Prozent. Stefan Hartmann (Linke) kommt auf 9,6 Prozent.

21.11 Uhr: Carolin Bachmann freut sich über Hochrechnungen

Carolin Bachmann, Direktkandidatin der AfD, freut sich über die Ergebnisse der Auszählungen. „Es ist ja noch nicht alles ausgezählt. Aber bisher sieht es sehr gut aus. Wir schauen uns die Hochrechnungen an und die Wahlkreise, die ausgezählt sind. In Döbeln liegen wir da vorn. Auch in Frankenberg.

Im Norden in Ostrau und Zschaitz-Ottewig scheint es auch so zu sein, dass wir stärkste Kraft sind. Wenn sich das so fortschriebt, würde ich mich sehr freuen, dass die Bürger Mittelsachsen sich für eine konservative Kraft entschieden haben, für die Rückgewinnung unserer Freiheiten und Grundrechte, für die Rückkehr in die Normalität.

21.08 Uhr: In Hartha und der Hochschulstadt Mittweida reicht es nicht für die CDU

Hartha war für die CDU ehemals eine sichere Bank. Jetzt geht das Direktmandat in der Kleinstadt an Carolin Bachmann (AfD), die mit 30,9 Prozent vor Veronika Bellmann (CDU) liegt, die 25,2 Prozent erreicht. Auf fast 20 Prozent bringt es Alexander Geißler (SPD) vor Philipp Hartewig (FDP) mit 10 und Stefan Hartmann (Linke) mit 8,6 Prozent.

Auch in der Hochschulstadt Mittweida gehen mit 28 Prozent die meisten Erststimmen an AfD-Bewerberin Bachmann. Fast gleichauf liegen Veronika Bellmann mit 21,6 Prozent und Alexander Geißler mit 19,2 Prozent. Auch Linken-Kandidat Stefan Hartmann (11 Prozent) und Philipp Hartewig von der FDP (11,7 Prozent) sind fast gleichauf.

20.56 Uhr: Bellmann in Heimatgemeinde knapp vorn

In ihrer Heimatgemeinde Eppendorf kann sich Veronika Bellmann bei den Erststimmen knapp mit 35,1 Prozent gegen AfD-Kandidatin Carolin Bachmann (34,1 Prozent) durchsetzen. Alexander Geißler (SPD) kommt auf 12,5 Prozent, Philipp Hartewig (FDP) auf 8,3 und Stefan Hartmann (Die Linke) auf 5,6 Prozent.

20.45 Uhr: Zschaitz-Ottewig wählt AfD

In Zschaitz-Ottweig geht das Direktmandat an Carolin Bachmann von der AfD. Sie holt mit 41,2 Prozent doppelt so viele Erststimmen wie Veronika Bellmann (CDU), die 20,8 Prozent schafft. Die weitere Rangfolge in der Gemeinde: Alexander Geißler (SPD) 13,8 Prozent, Philipp Hartewig (FDP) 12,3 und Stefan Hartmann (Die Linke) 6,2 Prozent.

Eine vollständige Übersicht der Ergebnisse je Wahllokal gibt es hier.

20.30 Uhr: Gemeinden Kriebstein und Ostrau ausgezählt

In Ostrau und in Kriebstein bekommt die AfD-Bewerberin Carolin Bachmann mit 39,4 und 34,5 Prozent die meisten Erststimmen. Veronika Bellmann rangiert deutlich dahinter mit 21,7 beziehungsweise 24,9 Prozent.

In Ostrau und Kriebstein erhält Alexander Geißler (SPD) jeweils 16,8 Prozent, Philipp Hartewig (FDP) 8,5 beziehungsweise 9,3 Prozent. Sachsens Linke-Chef Stefan Hartmann erhält 8,6 Prozent in Ostrau und 8,2 Prozent in Kriebstein.

Die vollständigen Ergebnisse je Wahllokal für die Gemeinde Kriebstein sowie die Gemeinde Ostrau gibt es auf Sächsische.de.

20.12 Uhr: Fünf von sechs Briefwahllokalen in Döbeln ausgezählt

Nachdem auch fünf von sechs Briefwahllokalen in Döbeln ausgezählt sind, gibt es spürbare Verschiebungen bei den Stimmanteilen. Die AfD bleibt aber stärkste Kraft. Auf deren Direktkandidatin Carolin Bachmann entfallen 30,6 Prozent, auf Veronica Bellmann von der CDU 23,2 Prozent. Alexander Geißler kommt bei diesem Zwischenergebnis auf 19,7 Prozent.

Bei den Zweitstimmen erhalten die AfD 27,6 Prozent, die CDU 18,1 Prozent und die SPD 21 Prozent. Die FDP liegt mit 10.9 Prozent deutlich vor den Linken (8,4 Prozent).

Auszählung der Briefwahl-Stimmen im Rathaus Döbeln.
Auszählung der Briefwahl-Stimmen im Rathaus Döbeln. © Dietmar Thomas

20.10 Uhr: Vier weitere Gemeinden in Mittelsachsen ausgezählt

In vier weiteren Gemeinden Mittelsachsens stehen die vorläufigen Wahlergebnisse fest: In Leubsdorf gewinnt Veronika Bellmann (CDU) mit 34,7 Prozent. Carolin Bachmann von der AfD bekommt in Reinsberg (40,2 Prozent), Sayda (35,3 Prozent) und in Seelitz (39,5 Prozent) der Erststimmen.

20.08 Uhr: Mittelsachsens Linken-Kreisvorsitzende nennt Abschneiden "bitter"

Die mittelsächsische Kreisvorsitzende der Linken Marika Tändler-Walenta verfolgt zuhause das Abschneiden ihrer Partei. Und das ist „bitter“, sagt sie. „Bitter, weil ohne uns Linke die Polarisierung der Gesellschaft weitergehen wird. Sollten wir es nicht in den Bundestag schaffen, und das wissen wir sicher erst morgen Früh, dann gibt es keine starke Opposition“, ist sich Tändler-Walenta sicher.

Aus ihrer Sicht ist das Ergebnis ihrer Partei auf Bundesebene nicht einem schlechten Wahlkampf geschuldet. „Es liegt an den Jahren davor und es ist ein Rückschlag für die soziale Gerechtigkeit.“ Jetzt sei es wichtig, auf allen Ebenen die Schwächen zu analysieren. Dennoch bedankt sie sich bei allen Helfern „für einen engagierten Wahlkampf“.

19.48 Uhr: Erste Hochrechnungen aus Freiberg

Im Raatssaal des Rathauses Freiberg warten Parteienvertreter und Bürger auf erste Ergebnisse aus der Kreisstadt. Über die Homepage der Stadt Freiberg können Interessierte die Auszählung der Stimmen zur Bundestagswahl verfolgen. 11 von 37 Wahllokale haben ihre Auszählungsergebnisse bereits an das Rathaus geschickt.

Derzeit liegt die AfD-Direktkandidatin Carolin Bachmann mit 33,4 Prozent vor CDU-Kandidatin Veronika Bellmann (20,9 Prozent) sowie dem SPD-Vertreter Alexander Geißler (19,5 Prozent) vorn. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Zweitstimmen.

19.45 Uhr: Erstes Gemeindeergebnis in Mittelsachsen - Zettlitz wählt AfD

Das erste Gemeindeergebnis im Wahlkreis 161 Mittelsachsen steht fest. In der Gemeinde Zettlitz gewinnt die AfD deutlich mit 35,7 Prozent. Es folgen CDU mit 22,9 und SPD mit 18,2 Prozent. Die FDP erhält 9,2 und die Linke 8,9 Prozent der Stimmen. Fast leer gehen die Grünen aus: 1,9 Prozent.

19.40 Uhr: Veronika Bellmann (CDU) holt etwas auf

Um 19.35 Uhr sind 10 von 26 Stimmbezirken ausgezählt und die CDU-Bundestagsabgeordnete hat nun 22 Prozent der Erststimmen. Carolin Bachmann von der AfD liegt mit 34,1 Prozent der Erststimmen deutlich vorn, dahinter folgt der SPD-Bewerber Alexander Geißler mit einem Stimmanteil von 18,5 Prozent. Stefan Hartmann (Linke) kommt auf 9,3 und Philipp Hartewig (FDP) auf 9,4 Prozent.

19.30 Uhr: Mittelsächsische FDP freut sich über erste Hochrechungen

Zweimal in Folge zweistellig, das sei in der FDP-Parteigeschichte seines Wissens noch nie passiert, freut sich Philipp Hartewig. Der mittelsächsische Direktkandidat tritt zum zweiten Mal zur Bundestagswahl an und hat mit Listenplatz 3 gute Chancen, in den Bundestag zu kommen. „Wenn es so bleibt, wie die Hochrechnungen es aussagen, ist das zu schaffen“, sagte er.

19.05 Uhr: Erste Ergebnisse aus Döbelner Wahllokalen

Zwei von 26 Döbelner Stimmbezirken sind kurz nach 19 Uhr ausgezählt. Demnach hat AfD-Kandidatin Carolin Bachmann mit 36,4 Prozent der Stimmen doppelt so viele wie CDU-Mandatsträgerin Veronika Bellmann (18,4). Alexander Geißler (SPD) erreicht 18 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen liegt die AfD mit 31,1 Prozent deutlich vor SPD (18,6) und CDU (14,79). Die Linke kommt auf 9,2 und die FDP auf 9,3 Prozent.

Eine Auflistung der Ergebnisse aus den einzelnen Döbelner Wahllokalen finden Sie hier.

18.34 Uhr: Enttäuschung bei den Linken in Mittelsachsen

Enttäuschung bei Wahlparty der Linken: Stefan Hartmann, Landeschef die Linke und Direktkandidat im Wahlkreis 161 Mittelsachsen: "Ob es für uns 5,1 % oder 4,9 % werden, spielt für uns keine Rolle. Wir müssen schauen, wie wir unsere Themen zukünftig mehrheitsfähig machen. Und wir müssen in Sachsen schauen, dass wir auch außerhalb der Städte unsere Themen setzen."

18.12 Uhr: Direktkandidat froh über erste Prognosen

Nach Bekanntwerden der Prognose zeigt sich SPD-Direktkandidat Alexander Geißler aus Mittelsachsen froh darüber, dass die SPD wieder Fahrt aufgenommen hat. „Das liegt sich nicht nur an Olaf Scholz, sondern auch an den Themen und daran, dass wir diese mit Stringenz verfolgt haben.“

18.01 Uhr: Die Wahllokale sind geschlossen

Die Auszählung der Stimmen hat begonnen. Nach der bundesweiten Prognose sind SPD und CDU gleichauf. Aber wie haben die Mittelsachsen gewählt? Ergebnisse finden Sie im Laufe des Abends hier.

Punkt 18 Uhr hat in allen Wahllokalen das Auszählen der Stimmen begonnen. Im Briefwahllokal im großen Sitzungssaal des Döbelner Rathauses, einem von sechs Briefwahllokalen in der Stadt, schlitzte Wahlvorsteherin Anja Klemichen die Petschaften an der Wahlurne auf. Die blauen Umschläge wurden mit vereinten Kräften von sieben Wahlhelfern auf dem großen Tisch ausgeschüttet und in 20er-Packs abgezählt. Genau 517 Umschläge mussten es sein.

Kurzer Schreck beim Durchzählen: Ein Umschlag zu wenig. Also nachzählen. Aber schon kurze Zeit später jubelte eine der Wahlhelferinnen: „Ich habe ihn!“ Auf einem der Stapel hatten 21 Umschläge gelegen. Bald darauf stapelten die Wahlhelfer Stimmzettel nach angekreuzten Parteien. Dabei waren teilweise wilde Kombinationen wie Erststimme AfD, Zweitstimme Die Linke.

Im Rathaus Döbeln beginnt im Großen Sitzungssaal die Auszählung der ersten Stimmen. Darunter befinden sich auch mehrere Wahlvorstände, die sich um eingereichte Briefwahl-Umschläge kümmern.
Im Rathaus Döbeln beginnt im Großen Sitzungssaal die Auszählung der ersten Stimmen. Darunter befinden sich auch mehrere Wahlvorstände, die sich um eingereichte Briefwahl-Umschläge kümmern. © Dietmar Thomas

17.23 Uhr: "Man sollte die Chance nicht vertun"

Sächsische.de hat Wähler in der Region gefragt, warum sie zur Wahl gegangen sind. Soziale Themen waren ein gewichtiger Grund. Ein Harthaer verlegte extra den Urlaub, um am Wahlsonntag zuhause zu sein.

16.30 Uhr: Wahlbeteiligung bei 32 Prozent

Das Wahllokal in der Körnerplatzschule in Döbeln liefert Daten für die repräsentative Wahlstatistik des Statistischen Landesamtes Sachsen. Dazu zählt die Wahlbeteiligung. Um 12 Uhr lag diese - ohne Briefwähler - bei 20 Prozent, um 14 Uhr bei 32 Prozent, sagte Andy Scharf, stellvertretender Wahlleiter in Döbeln. Die Wähler erhalten auch andere Stimmzettel, die nach Alter und Geschlecht variieren.

15.30 Uhr: Hoher Anteil an Briefwählern

Der Anteil der Briefwähler in Döbeln ist bei dieser Bundestagswahl besonders hoch. Mit Stand Sonntagnachmittag hatten fast 4.400 Menschen ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Das sind deutlich mehr als bei der Landtagswahl 2019, wo es etwa 2.700 Briefwähler gab.

Auch am Wahltag seien noch Briefwahlunterlagen per Vollmacht beantragt worden. Zum Beispiel für Menschen, die krank geworden sind, sagte Andy Scharf, stellvertretender Wahlleiter in Döbeln. Bis 18 Uhr können die Wahlunterlagen noch abgegeben werden.

Um 15 Uhr hatten die sechs Briefwahllokale der Stadt ihre Arbeit aufgenommen. In Vorbereitung der Auszählung werden die äußeren Umschläge geöffnet und die Wahlscheine geprüft. Die Umschläge mit den Stimmzettel kommen wieder in die Urne. Sie werden ab 18 Uhr geöffnet und die Stimmen ausgezählt.

12 Uhr: Nur einzeln oder paarweise in Wahllokal

Am Waldheimer Rathaus empfängt die Wähler der Hinweis, dass der Zutritt zum Wahllokal nur einzeln oder paarweise gestattet ist. Es herrscht ein Kommen und Gehen, ebenso wie im Wahllokal an der Harthaer Sonnenstraße.

Dort stapeln sich die Wahlbenachrichtigungen vor den Frauen des Wahlvorstands. Die sind mit der Wahlbeteiligung zufrieden. "Vielleicht machen wir früher Schluss", scherzen sie. Ihr Wahllokal ist nicht ausgeschildert, wer sich nicht auskennt, verpasst die Zufahrt, die über den Pierburg-Parkplatz erfolgt.

Auch in Roßwein in der Kita "Unter den Linden" herrscht ein reges Kommen und Gehen. Kulis werden vom Wahlvorstand aus einem Becher ausgegeben und nach Benutzung desinfiziert.

Schon am Vormittag war ein reges Begängnis am Wahllokal im Waldheimer Rathaus.
Schon am Vormittag war ein reges Begängnis am Wahllokal im Waldheimer Rathaus. © Thomas Kube

Sonntag, 8 Uhr: Knapp 80 Wahllokale öffnen in der Region Döbeln

In den Städten und Gemeinden rund um Döbeln öffnen in diesen Minuten ihre Wahllokale. Somit kann die Stimmabgabe beginnen. Bürger mit Wahlbenachrichtigung und Personalausweis können vor Ort ihre Erst- sowie Zweitstimme abgeben.

An der Peter-Apian-Oberschule in Leisnig gab es nach Angaben eines Sächsische.de-Reporters keine Warteschlange. Der erste Wähler war der 59-jährige Michael Wirth vom Stadtbauhof Leisnig.

Bereits im Voraus erwarteten alle Kommunen einen hohen Anteil von Briefwählern. Bundesweit spricht der Bundeswahlleiter von knapp 40 Prozent. Auf Anfrage von Sächsische.de bestätigt die Gemeinde Großweitzschen die Erwartungen. Allein am Freitag lag dort die Beteiligung per Briefwahl bereits bei 18 Prozent, so Hauptamtsleiterin Denise Lange.

Das passierte in der Woche vom 20. bis 25. September:

Freitag, 16.30 Uhr: Mit Maske, aber ohne 3G-Regel ins Wahllokal

Es ist bereits der 20. Deutsche Bundestag, der am Sonntag gewählt wird. Im Groben läuft die Wahl ab wie in jedem Jahr – doch aufgrund von Corona gibt es einige kleine Änderungen. Die wichtigsten Fragen werden im nachfolgenden Frage-Antwort-Stück beantwortet:

Worum geht’s bei der Bundestagswahl?

Bei der Bundestagswahl wird entschieden, aus welchen Parteien und Abgeordneten sich der Bundestag für die nächsten vier Jahre einer Legislaturperiode zusammensetzt. Der Bundestag ist das Parlament der Bundesrepublik Deutschland.

Dort werden Gesetze beraten und verabschiedet, die Regierung muss ihre Arbeit vor dem Bundestag rechtfertigen und es ist auch der Bundestag, der die Kanzlerin oder den Kanzler wählt. Somit haben Wählerinnen und Wähler indirekt Einfluss darauf, wer das Land regiert.

Wann und wo kann ich wählen?

Die Wählenden geben ihre Stimme am Sonntag, dem 26. September zwischen 8 und 18 Uhr in einem Wahllokal ab. Wo genau, steht in der Wahlbenachrichtigung. Bis Freitag um 18 Uhr kann noch regulär die Briefwahl beantragt werden, die Unterlagen müssen dann aber persönlich abgeholt werden.

Wer sich am Wahltag plötzlich krank fühlt, kann auch dann noch kurzfristig bis 15 Uhr die Briefwahl beantragen. Das galt im Übrigen auch schon vor Corona laut Bundeswahlordnung. Der Wahlbrief muss jedoch rechtzeitig bis 18 Uhr im Wahlamt eintreffen – sonst zählt die Stimme nicht. Damit am Wahlsonntag ein reibungsloser Ablauf ermöglicht wird, sollten sich Betroffene mit ihrer zuständigen Gemeinde abstimmen.

Gilt in Wahllokalen die 3G-Regel?

Nein, Wählerinnen und Wähler müssen weder geimpft, genesen oder getestet sein. Allerdings sind sie verpflichtet, eine medizinische Maske zu tragen. Im Wahlraum gilt zudem ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

Wie läuft die Wahl ab?

Vor Ort zeigen Wählende ihren Wahlberechtigungsschein oder ihren Personalausweis vor. Dann gehen sie in eine freie Wahlkabine. Sie haben zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählen sie, wer ihren Wahlkreis im Bundestag vertritt. Nur die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Stimmen zieht in den Bundestag ein.

Mit der Zweitstimme dagegen wählen sie eine Partei. Das bundesweite Verhältnis der gewählten Parteien wird auf die Sitzverteilung im Bundestag angewandt. Welche Kandidatinnen und Kandidaten für die Partei in den Bundestag einziehen, bestimmt die vor der Wahl festgelegte Landesliste der Partei. Die sächsischen Landeslisten sind hier einsehbar.

Muss ich einen eigenen Stift mitbringen?

Normalerweise müssen Wahlkabinen mit Stiften ausgestattet sein. Auch zur diesjährigen Bundestagswahl werden in den Wahllokalen Stifte bereitgestellt, die Wahlhelfende regelmäßig desinfizieren. Wer trotzdem Bedenken hat, kann einen eigenen Kugelschreiber, Bleistift, Füller oder Filzstift mitbringen.

Was passiert, wenn ich mich verwähle?

Wer versehentlich das Kreuz an der falschen Stelle setzt, bekommt einen neuen Wahlzettel. Allerdings nur, wenn der alte im Beisein eines Wahlvorstands vernichtet wurde.

Wann ist ein Stimmzettel ungültig?

Nicht gezählt werden leere, zerrissene oder stark beschädigte Wahlzettel sowie solche, auf denen mehr als ein Kreuz pro Spalte gesetzt wurde. Ungültig sind auch Zettel, auf denen Kommentare oder gar der eigene Name stehen.

Die Stimmabgabe ist ebenso ungültig, wenn beide Stimmen zwar ordnungsgemäß abgegeben, allerdings noch zusätzliche Anmerkungen oder Anstreichungen vorgenommen werden. Nur die Erst- oder nur die Zweitstimme zu vergeben, ist hingegen möglich.

Welche Zeichen sind erlaubt?

Wählende müssen nicht zwangsläufig ein Kreuz für ihre Erst- oder Zweitstimme setzen. Prinzipiell können sie auch einen Punkt, Haken oder eine andere Kennzeichnung wählen. Das Zeichen können sie auch außerhalb des vorgesehenen Kreises auf dem Stimmzettel platzieren. Wichtig ist dabei nur, dass die Wahl eindeutig ist.

Wie viele Sitze im Bundestag gibt es?

Von 598 regulären Sitzen im Bundestag werden bereits die Hälfte mit den Direktkandidaten der Wahlkreise besetzt. Deutschlandweit gibt es 299, davon liegen 16 in Sachsen. Die restlichen Plätze im Parlament werden durch die Zweitstimme bestimmt. Kommt eine Partei auf 18 Prozent der Stimmen, erhält sie auch 18 Prozent der Sitze im Bundestag.

Meist sitzen mehr als 600 Abgeordnete im Bundestag. Im aktuellen Bundestag sitzen 709. Grund sind die Überhangmandate. Die entstehen, wenn eine Partei mehr Direktmandate erhält, als ihr nach dem Zweitstimmenanteil zusteht. Um einer weiteren Vergrößerung des Bundestags vorzubeugen, wurde das Wahlrecht 2020 angepasst.

Wer darf wählen?

Wählen darf nur, wer im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Das sind alle Personen ab 18 Jahren mit deutscher Staatsangehörigkeit, die mindestens drei Monate vor der Wahl einen Wohnsitz in Deutschland haben.

Seit 2019 dürfen auch alle behinderten Menschen wählen. In Sachsen sind rund 3,2 Millionen der 4,1 Millionen Einwohner wahlberechtigt. Damit machen die Sachsen etwa 5 Prozent aller Wahlberechtigten zur Bundestagswahl aus.

Wen kann ich wählen?

Zur Wahl zugelassen sind die Parteien, die im Bundestag oder in einem Landesparlament mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind. Alle anderen Parteien mussten mindestens 500 Unterschriften sammeln, um in Sachsen zugelassen zu werden. In Sachsen stehen 22 Parteien zur Wahl.

Neben den sechs Bundestagsparteien (CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke, AfD) treten auch kleinere Parteien wie die Tierschutzpartei, die „Partei“, die Freien Wähler oder die Piraten an. Noch kleinere Parteien sind etwa die Partei der Humanisten, Volt Deutschland oder die basisdemokratische Partei.

Darf ich in der Kabine fotografieren?

Nein, denn die Wahl muss geheim sein. Wer für den Wahlvorstand erkennbar in der Wahlkabine fotografiert oder gefilmt hat, der oder die darf zurückgewiesen werden, heißt es in der Bundeswahlordnung.

Der Wahlzettel wird vernichtet, der Wählende muss die Wahl wiederholen. Wer nachträglich ein Foto aus der Kabine veröffentlicht, dem droht ein strafrechtliches Verfahren. Mögliche Strafen: bis zu zwei Jahren Haft oder eine Geldstrafe.

Wann gibt es erste Ergebnisse?

Um 18 Uhr schließen die Wahllokale, danach zählen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer alle eingeworfenen Stimmen und die eingegangenen Briefwahlscheine aus. Bereits kurz danach gibt es erste Prognosen, basierend auf anonymen Befragungen der Wählenden. Das sind jedoch keine Ergebnisse der Stimmenauszählung.

Diese folgen kurz danach mit den ersten Hochrechnungen, die schon ausgezählte Stimmen berücksichtigen. Da es in diesem Jahr deutlich mehr Briefwähler gibt, verzögert sich die Verkündigung der vorläufigen Ergebnisse sehr wahrscheinlich, sagt eine Sprecherin des Bundeswahlleiters.

In Sachsen wurde das vorläufige Ergebnis bei der vergangenen Bundestagswahl Montagnacht um 1.31 Uhr veröffentlicht, sagt ein Sprecher des sächsischen Landeswahlleiters. Das bundesweite Ergebnis veröffentlichte der Bundeswahlleiter um 5.25 Uhr.

Wie geht es weiter nach der Wahl?

Eine Bundestagskoalition muss im Regelfall mindestens 50 Prozent der Stimmen erhalten. Mögliche Koalitionen wären eine Ampel-Koalition (SPD, Grüne, FDP), ein Mitte-Links-Bündnis aus SPD, Grüne und Linke, eine Jamaika-Koalition (Union, Grüne, FDP), eine Deutschland-Koalition (Union, SPD, FDP), eine Kenia-Koalition wie in Sachsen (Union, SPD, Grüne) oder erneut eine Große Koalition (Union, SPD).

Eine Zusammenarbeit mit der AfD schließen alle Parteien aus. Konnten sich die Parteien auf eine Koalition einigen, werden Verhandlungen geführt, die in einen Koalitionsvertrag münden.

Die Verhandlungen können sich durchaus über mehrere Monate ziehen. Den Vertrag muss jede beteiligte Partei auch intern debattieren lassen. Anschließend wird im Bundestag der Kanzler oder die Kanzlerin gewählt, die ihrerseits die Mitglieder des neuen Kabinetts vorschlägt.

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Freitag, 13.30 Uhr: So informiert Sächsische.de über die Wahlergebnisse

Sächsische.de informiert in bewährter Weise zu den Ergebnissen der anstehenden Bundestagswahl. In der gedruckten Ausgabe veröffentlichen wir die ersten Ergebnisse am Montag. Neben den bundes- und landesweiten Zahlen finden Sie im Lokalteil auch, wie die Wähler im Landkreis Mittelsachsen und vor allem der Region Döbeln abgestimmt haben sowie welcher Direktkandidat ins Parlament einziehen wird.

Außerdem bringen wir am Montag erste Reaktionen und Einschätzungen. Ab der Dienstagsausgabe veröffentlichen wir Analysen, Interviews und die Wahlergebnisse auf Ebene der Wahllokale. So kann jeder transparent nachvollziehen, wie in seinem eigenen Wohnumfeld abgestimmt wurde.

Über 200.000 Wahlberechtigte weist zur Bundestagswahl der Wahlkreis 161, der einen Großteil des Landkreises umfasst, derzeit auf. Bis zum Wahltag kann es noch vereinzelt wahlrechtlich zulässige Berichtigungen des Wählerverzeichnisses geben. Online berichten wir auf Sächsische.de in Echtzeit über alle Hochrechnungen und Ergebnisse, die am 26. September ab 18 Uhr vorliegen werden.

Exklusiv bieten wir unseren Lesern auch eine Grafik, die zeitnah die Ergebnisse auf Wahllokal-Ebene anzeigt. Alle Neuigkeiten aus dem Landkreis Mittelsachsen finden Sie sie hier im Newsblog. Wenn Sie selbst Anregungen zur Wahlberichterstattung haben, schreiben Sie uns bitte an [email protected].

Donnerstag, 19 Uhr: Straftaten mit Wahlbezug nehmen in Sachsen zu

Ein "Antifa Area"-Aufkleber auf der Nase, auf der Stirn gleich der nächste Sticker. So sah der Wahlkampfbus von Veronika Bellmann samt Foto der CDU-Direktkandidatin nach einer Demonstration in Freiberg aus. Das Junge Netzwerk Freiberg hatte in der Stadt gegen eine Versammlung der "Querdenker" demonstriert. Dabei soll es zu den Verunstaltungen gekommen sein.

Es ist kein Einzelfall bei diesem Bundestagswahlkampf. Die Polizei registriert verschiedenste Delikte während der heißen Phase. Sachsenweit liegt die Zahl weit über dem Wert von 2017.

Die Zerstörung und Beschädigung von Wahlplakaten bildet auch in diesem Jahr wieder das Gros der Straftaten während des Wahlkampfs zur Bundestagswahl.
Die Zerstörung und Beschädigung von Wahlplakaten bildet auch in diesem Jahr wieder das Gros der Straftaten während des Wahlkampfs zur Bundestagswahl. © Symbolfoto: Sebastian Schultz

Donnerstag, 5 Uhr: Mittelsachsens Jugend wählt FDP

Wie würde die Bundestagswahl ausfallen, wenn Kinder und Jugendliche über die Zusammensetzung des Parlaments entscheiden dürften? Etwa eine Woche vor dem Urnengang am 26. September hat die U18-Wahl eine Antwort auf diese Frage geliefert. Deutlich wird: Mittelsachsens Jugend wählte dabei deutlich anders als der Freistaat.

Das passierte in der Woche vom 13. bis 19. September:

Sonntag, 11 Uhr: Deutlich mehr Briefwähler in der Region Döbeln

Das Coronavirus hat auch zu Veränderungen bei der Bundestagswahl geführt. Aufgrund der anhaltenden Pandemie-Situation und den damit verbundenen Regelungen zur Eindämmung des Virus hatten viele bereits im Frühjahr mit einer Zunahme bei der Zahl der Briefwähler gerechnet.

Weit mehr Bürger der Region haben sich in diesem Jahr für die Briefwahl angemeldet. Die Gründe in der Region Döbeln dafür sind vielfältig.

Freitag, 5 Uhr: Antrag zur Briefwahl in Döbeln „gegenstandslos“?

Wie sicher oder unsicher ist die Briefwahl? Sind Manipulationen möglich? Ja, meint zumindest die Fraktion „Jetzt - für unser Döbeln“. Solche Manipulationen habe es in Deutschland schon gegeben, sagt Fraktionschef Dirk Munzig. Er hatte in der vergangenen Sitzung des Stadtrates einen „Antrag zur Sicherstellung einer transparenten Bundestagswahl in Döbeln gestellt“.

Die Fraktion „Jetzt - für unser Döbeln“ will einen extra Container für die Briefwahlunterlagen. Doch mit dem Antrag gibt es ein Problem.

Mittwoch, 5 Uhr: Wahl-O-Mat als Entscheidungshelfer?

Wie für etwa zwei Millionen andere Jungwähler auch, ist dies meine erste Bundestagswahl. Mit meinen zwanzig Jahren durfte ich zwar schon bei der vergangenen sächsischen Landtagswahl wählen, aber nun auch das erste Mal auf Bundesebene.

Die Bundestagswahl 2021 steht vor der Tür. Die Antwort auf die Frage „Wen soll ich wählen?“ ist bei vielen noch unklar. Der Wahl-O-Mat kann helfen. Ein Selbstversuch von Praktikantin Marie Stockmann.

Über den Wahl-O-Mat können Wähler ihre Ansichten mit denen der Parteien vergleichen.
Über den Wahl-O-Mat können Wähler ihre Ansichten mit denen der Parteien vergleichen. © dpa-Zentralbild

Montag, 19 Uhr: Was junge Wähler in der Region Döbeln interessiert

Das erste Mal wählen zu gehen ist für viele junge Menschen etwas ganz Besonderes. Doch die Entscheidung, wen man wählen möchte, stellt sich oftmals als recht schwierig heraus.

Um dabei ein wenig zu helfen, veranstaltete der Treibhaus-Verein in Zusammenarbeit mit mehreren christlichen Jugendgemeinschaften vergangenen Sonnabend ein Wahlpodium, speziell für die junge Generation. Mitarbeiterin Marie Stockmann war dabei.

Das passierte in der Woche vom 6. bis 12. September:

Dienstag, 19 Uhr: Wahl-Infos für Jugendliche

Mit „U-18+ Mittelsachsen Podium: Wer steht zu Wahl“ ist eine Veranstaltung in der Döbelner Jacobikirche überschrieben. Dort treffen Interessierte die Direktkandidaten der CDU, SPD, FDP, Linken und Grünen für die anstehende Bundestagswahl, aus dem Wahlkreis 161. Die AfD-Kandidatin ist auch eingeladen, hat aber nicht zugesagt. Junge Leute können in Döbeln mit den Direktkandidaten ins Gespräch kommen.

Dienstag, 19 Uhr: Wie die Bundestagskandidaten in Mittelsachsen ticken

Die Direktkandidaten der aussichtsreichsten Parteien des Wahlkreises 161 für die Bundestagswahl sind zum ersten Mal persönlich aufeinandergetroffen.

Bei einem Wahlforum in der Freiberger Nikolaikirche haben die Bewerber von AfD, CDU, FDP, SPD, der Grünen und der Linken Fragen zu Themen beantwortet, die die 121 Zuhörer zuvor aus sieben Komplexen ausgewählt hatten. Veronika Bellmann war dem Forum per Videokonferenz aus Berlin zugeschaltet, wo die CDU-Abgeordnete an der Bundestagssitzung teilnahm. Das Thema Gesundheit stand im Mittelpunkt. Bei der Veranstaltung durften auch die Gäste Fragen stellen.

Das passierte in der Woche vom 30. August bis 5. September:

Mittwoch, 19 Uhr: Bundestagskandidaten stellen sich Bürgerfragen

Bei Foren im Vorfeld der Bundestagswahl am 26. September haben Bürger die Gelegenheit, mit den Direktkandidaten der sechs im Bundestag vertretenen Parteien ins Gespräch zu kommen. Solche Foren sind für den Wahlkreis 161 Mittelsachsen in der Nikolaikirche in Freiberg und in der Hochschule Mittweida geplant. Letztere wird auch online übertragen. Die Zahl der Plätze für Interessierte ist begrenzt.

Mittwoch, 5 Uhr: Briefwahl ab 7. September in Döbeln möglich

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden derzeit an alle wahlberechtigten Bürger in Döbeln die Wahlbenachrichtigungskarten für die Bundestagswahl am 26. September 2021 verschickt. Auf diesen sind auch der Wahlbezirk und der Wahlraum angegeben sind, in dem die Wahlberechtigten ihre Wahl durchführen können.

Die Briefwahlunterlagen sollten rechtzeitig beantragt werden. Es geht auch einfacher direkt im Briefwahllokal.

Montag, 17 Uhr: Das sind die Direktkandidaten für Mittelsachsen

Ende September wird der 20. Deutschen Bundestag gewählt. Auch die Bürger im Wahlkreis 161/Mittelsachsen, zu dem die Region Döbeln gehört, sind aufgefordert ihre Entscheidung für Erst- und Zweitstimme zu fällen. Acht Direktkandidaten für Mittelsachsen sind zugelassen. Neben den großen Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, die Linke und AfD sind auch die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) sowie die Basisdemokratische Partei (die Basis) vertreten.

Sächsische.de hat sie gefragt: Wie sind sie in die Politik gekommen? Wofür stehen sie? Wie wollen sie sich für die Region einsetzen? Hier die Kandidaten im Überblick.

Acht Bewerber aus dem Wahlkreis 161/Mittelsachsen wollen Ende September in den Bundestag gewählt werden. Die meisten von ihnen sind Neulinge auf Bundesebene.
Acht Bewerber aus dem Wahlkreis 161/Mittelsachsen wollen Ende September in den Bundestag gewählt werden. Die meisten von ihnen sind Neulinge auf Bundesebene. © Mildner/Halbauer/Weidler/Essler

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Carolin Bachmann wird für die AfD in den Bundestag einziehen. Veronika Bellmann von der CDU hat es nicht geschafft. Ein Überblick über die Ergebnisse.

Vor allem für kleinere Parteien ist die Zweitstimme am 26. September enorm wichtig, denn sie bestimmt, wie viele Kandidaten der jeweiligen Landesliste sie in den Bundestag schicken können. Je mehr Zweitstimmen eine Partei erhält, umso mehr Kandidaten der Landesliste dürfen nach Berlin. In Mittelsachsen hat sie nur für einen Bewerber wirkliche Bedeutung.

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