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Bürgerinitiative in Weinböhla: "Wir sehen uns als Alternative zur Alternative"

Seit 30 Jahren gibt es die Bürgerinitiative Weinböhla. Wie alles begann und mit welchen Themen sie bei der Gemeinderatswahl 2024 punkten will.

Von Martin Skurt
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Mirko Rackwitz, Vorsitzende Cornelia Fiedler und Dirk Ilmberger sind die Spitzenkandidaten der Bürgerinitiative Weinböhla.
Mirko Rackwitz, Vorsitzende Cornelia Fiedler und Dirk Ilmberger sind die Spitzenkandidaten der Bürgerinitiative Weinböhla. © BiW e. V.

Weinböhla. In den 1990er-Jahren entstand in Weinböhla eine Bewegung, die bis heute Bestand hat: die Bürgerinitiative Weinböhla e. V. (BiW). Ausgelöst durch den Unmut über ungerechte Abwassergebühren formierte sich eine engagierte Einwohnerschaft, die für ihre Rechte eintrat. Cornelia Fiedler, seit 2011 Vorsitzende der BiW und seit 2004 Gemeinderätin, erinnert sich an die Anfänge. "Damals hatten alle Häuser im Ort abflusslose Gruben. Es brauchte ein neues Abwasserkanalsystem. Dafür suchten Gemeinden nach Finanzierungsmöglichkeiten und wollten die Bürger beteiligen. Es wäre einer Enteignung nahegekommen."

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