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Riesa

Stahlwerk ist wieder komplett

Die Abnahme des wichtigsten Krans hat geklappt. Das war auch dringend.

Bei Feralpi Stahl in Riesa rollen nun wieder die Lkw - die wochenlange Großreparatur ist beendet.
Bei Feralpi Stahl in Riesa rollen nun wieder die Lkw - die wochenlange Großreparatur ist beendet. © Archiv: Sebastian Schultz

Riesa. Der heikelste Punkt der jährlichen Großreparatur bei Feralpi Stahl ist abgehakt: Der für zwei Millionen Euro installierte neue Kran ist fertig installiert und abgenommen worden. Am Dienstag wurde das Stahlwerk wieder hochgefahren, so dass in Riesa aus Schrott nun wieder neuer Stahl geschmolzen wird.

Vor Weihnachten waren Stahl- und Walzwerk außer Betrieb gegangen und anschließend aufwendig repariert und instandgesetzt worden. Feralpi Stahl produziert im Stadtteil Gröba jährlich rund eine Millionen Tonnen Stahlerzeugnisse. „Um in dieser Größenordnung verlässlich und leistungsstark zu arbeiten, nehmen wir regelmäßig alles genau unter die Lupe, reinigen, tauschen aus und erneuern“, sagt Werkleiter Christian Dohr. Dafür ruhte das Stahlwerk vom 21. Dezember bis 25. Januar, das Drahtwerk bis 3. Januar und das Walzwerk bis 18. Januar.

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In der Zeit wurden beispielsweise Absaugleitungen erneuert, die Schrottplatzwand saniert, die Schlackenbeete für Ofen- und Pfannenschlacke rekonstruiert, Rekuperationsrohre für die Luftvorwärmung an den Pfannenfeuern installiert, die Pfannenfeuer selbst einer Revision unterzogen und Seilrollen gewechselt.

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„Zudem starten wir mit mehreren Investitionen ins Jahr 2021“, so Dohr. Neben dem neuen Kran im Schmelzhaus zählen dazu eine neue Drahtbindezone und eine neue Versaline-Anlage zur Herstellung von Listenmatten. "Mit dieser neuen Technik sind wir bestens für ein produktives und effizientes Jahr aufgestellt.“ Die Nachfrage nach Baustahl sei gerade jetzt im Frühjahr hoch - auch in Corona-Zeiten. (SZ)

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