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Wie kommt ein Techniker zur Medizin, Herr Richter?

René Richter entwickelt in Leipzig die Diabetes-App, forscht aber weiterhin an der TU Dresden. Welche Vorteile das hat, erklärt er im Interview.

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René Richter ist einer der Entwickler der Diabetes-App.
René Richter ist einer der Entwickler der Diabetes-App. © Anja Jungnickel

Herr Richter, wie kommen Sie als Dresdner Forscher zur Leipziger Diabetes-App?

Nach zehn Jahren in Forschungsprojekten zur Insulintherapie eines großen Konzerns und 30 Patenten suchte ich neue spannende Industrieprojekte. Diafyt habe ich einfach im Internet gefunden, auch wenn ich kein Diabetiker bin.

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Sie haben sich offenbar gut verstanden. Was sind Ihre Aufgaben?

Wir haben in den vergangenen zwei Jahren den intelligenten Insulinpen entwickelt. Das Projekt wurde vom Innovationsprogramm Mittelstand „ZIM“ des Bundes finanziert und ist jetzt abgeschlossen. Nun beginnen wir mit der Entwicklung eines eigenen Glukosesensors. Damit können wir ein komplett eigenes System anbieten.

Sind Sie also als Dresdner auf dem Sprung nach Leipzig?

Nein. Der Charme dieser Kooperation besteht gerade darin, dass ich an der TU Dresden weiter forschen und die Ressourcen der Universität ins Projekt einbringen kann. So gelingen Innovationen von Staat und Unternehmen in Dresden und Leipzig gemeinsam.

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