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Regen lässt Sachsens Pilzsammler hoffen

Wegen der großen Trockenheit gab es bislang kaum Pilze in Sachsen. Durch die jüngsten Niederschläge könnte sich das ändern.

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Steinpilze sind derzeit in Sachsen eher selten.
Steinpilze sind derzeit in Sachsen eher selten. © Archivbild: dpa/Patrick Pleul

Chemnitz. Der jüngste Regen lässt Pilzsammler in Sachsen auf einen versöhnlichen Ausklang der Saison hoffen.

Derzeit gebe es vermehrt Champignons, verschiedene Röhrlinge und auch Rotkappen, sagte Peter Welt von der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Mykologen der Deutschen Presse-Agentur. "Im Erzgebirge landen auch Steinpilze in den Körben." Insgesamt sei die Situation durchwachsen.

Vor allem wegen der langen Trockenheit habe es dieses Jahr bisher nur ganz wenige Pilze gegeben. "Das war fast ein Totalausfall", sagte Welt. Seit etwa einer Woche werde nun vermehrt über Funde berichtet.

Der Spätsommer und der Herbst gelten als Hochzeit für Speisepilze. "Aber ein richtig gutes Pilzjahr wird es nicht mehr", konstatierte der Experte. Fündig werden Pilzsammler vor allem in Wäldern, aber auch in Parks in den Städten. (dpa)