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Sebnitz
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Baustart für Löschwasserzisterne in Hinterhermsdorf

An der Buchenparkhalle in Hinterhermsdorf wird ein Löschwasserspeicher für den Nationalpark gebaut. Weitere sind in Vorbereitung.

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Aushub der Grube für die unterirdische Zisterne in Hinterhermsdorf.
Aushub der Grube für die unterirdische Zisterne in Hinterhermsdorf. © Stadt Sebnitz

In Hinterhermsdorf haben die Bauarbeiten für eine weitere Löschwasserzisterne im Nationalpark Sächsische Schweiz begonnen. An der Buchenparkhalle in Hinterhermsdorf wird dafür zunächst eine Grube ausgehoben, wie die Stadt Sebnitz mitteilt. Der Parkplatz auf der Wiese an der Buchenparkhalle ist während der Bauarbeiten gesperrt. Ende November soll dann der Einbau des Wasserbehälters folgen.

Die unterirdische Löschwasserzisterne wird ein Fassungsvermögen von 100 Kubikmetern Wasser haben (entspricht 100.000 Liter). Sie soll den Brandschutz im angrenzenden Nationalparkwald sowie auch in der Ortschaft Hinterhermsdorf verbessern. Die Kosten liegen bei rund 165.000 Euro und werden zu 90 Prozent vom Freistaat Sachsen getragen.

Es ist eine von drei Zisternen, die die Stadt Sebnitz im Nationalpark errichten lässt. Weitere sind an der Thorwaldwiese (100 Kubikmeter) sowie im Großen Zschand (50 Kubikmeter) geplant. Die Bauaufträge hatte der Sebnitzer Stadtrat Ende August vergeben.

Schutz vor Waldbränden im Nationalpark

Parallel dazu lässt Bad Schandau aktuell eine Zisterne am Wanderweg Lehne errichten. Diese soll den Waldbrandschutz im Gebiet der Affensteine und Schrammsteine verbessern. Weitere Zisternen baut die Stadt Hohnstein im Ortsteil Waitzdorf sowie nahe der Brandbaude.

Zusammen mit der bereits im Frühjahr fertiggestellten Löschwasserzisterne an der Ziegenrückstraße sollen dann sieben unterirdische Löschwasserspeicher im Nationalpark Sächsische Schweiz zur Verfügung stehen. Hinzu kommen drei mobile Zisternen der Nationalparkverwaltung, die im kommenden Jahr neu positioniert werden. (SZ)