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Wirtschaft

So viele 5G-Masten funken seit dem Start

Vor einem Jahr standen die ersten Antennen für das 5G-Netz. Bis zum Jahresende sollen es tausende mehr sein. Davon profitieren 10 Millionen Menschen.

8.000 Funkmasten für 5G will Vodafone bis zum Jahresende in Betrieb nehmen.
8.000 Funkmasten für 5G will Vodafone bis zum Jahresende in Betrieb nehmen. © Christoph Dernbach/dpa

vor einem Jahr (Foto - Archiv) =

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Bonn/Düsseldorf (dpa) - Seit dem Start der ersten Antennen für kommerzielle 5G-Netze vor einem Jahr sind einige zehntausend Masten ans Netz gegangen. Von Vodafone funken nach Angaben des Unternehmens aktuell mehr als 600 5G-Antennen. Der Telekommunikationskonzern hatte am 16. Juli als erster Anbieter ein kommerzielles 5G-Netz gestartet. Bis zum Jahresende will Vodafone mehr als 8.000 Antennen in Betrieb genommen haben und mehr als 10 Millionen Menschen damit versorgen. Die große Differenz zwischen den Zahlen komme dadurch zustande, dass aktuell viele Masten für die Anschaltung vorbereitet würden, die dann gleichzeitig an den Start gehen sollten, erklärte ein Sprecher.

Die Telekom vermeldete Mitte Juni bereits knapp 12 000 aktive 5G-Antennen - bis zum Ende dieser Woche sollen laut einer Mitteilung noch 15 000 weitere ans Netz gehen. Bis Ende des Jahres peilt der Konzern 40 000 aktive 5G-Masten an.

Telefónica hingegen habe derzeit noch keine Masten im kommerziellen Betrieb, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Man habe bereits etliche aufgerüstet, werde diese aber erst dann in Betrieb nehmen, wenn eine bemerkbare Versorgung gewährleistet sei. Bis zum Jahresende soll 5G für Kunden der Telefónica-Marke O2 in den fünf größten deutschen Städten - also in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt - verfügbar sein. Auch der Neueinsteiger 1&1 Drillisch befindet sich weiterhin in den Vorbereiten für ein eigenes 5G-Netz.

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Gleichzeitig versorgen die Netzbetreiber erste Industriestandorte mit sogenannten 5G-Campusnetzen, mit denen Maschinen und Fahrzeuge vernetzt werden. Für die meisten Privatkunden ist 5G derzeit allerdings noch weniger nützlich, da etliche Smartphones den Mobilfunkstandard noch gar nicht unterstützen. Für die breite Versorgung ist daher die Abdeckung mit 4G, also LTE-Netz, wichtiger - bei dieser sind die Betreiber derzeit damit beschäftigt, Ausbaulücken zu schließen. Insbesondere Telefónica hat dabei Nachholbedarf, weshalb die Netzagentur zuletzt ein Zwangsgeld angedroht hatte. (dpa)

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