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Sport

Shorttrackerin Seidel verpasst Olympia-Qualifikation

Beim letzten Shorttrack-Weltcup vor den Winterspielen wird Anna Seidel disqualifiziert. Für Olympia bleibt der Dresdnerin nur noch eine Hoffnung.

Anna Seidel startet derzeit beim Shorttrack-Weltcup in Dordrecht. Eine erste Enttäuschung musste die 23 Jahre alte Dresdnerin dort schon einstecken.
Anna Seidel startet derzeit beim Shorttrack-Weltcup in Dordrecht. Eine erste Enttäuschung musste die 23 Jahre alte Dresdnerin dort schon einstecken. © Archiv: Kairospress/Thomas Kretschel

Dordrecht. Die deutschen Shorttracker um Vize-Europameisterin Anna Seidel haben die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Peking verpasst. Die 23-jährige Dresdnerin kassierte beim vierten und entscheidenden Weltcup in Dordrecht (Niederlande) im Vorlauf über 1.000 Meter eine Strafe und kann somit wie über 1.500 Meter die vorgegebene Olympia-Norm nicht mehr erreichen.

Seidel hatte im März einen komplizierten Beinbruch erlitten, von dem sie sich bis heute nicht vollständig erholt hat. Über 1.500 Meter hatte sie beim Weltcup-Auftakt in Peking als Neunte die DOSB-Nominierungskriterien zur Hälfte erfüllt.

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Auch die drei weiteren Leistungsträger der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) haben in dieser Saison mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bianca Walter-Merker (Dresden) setzt derzeit nach einer Knie-Operation aus, auch Christoph Schubert (Dresden) musste wegen einer Corona-Infektion passen.

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Unter großen Schmerzen aufgrund eines Längsbruchs im Schienbein startete Adrian Lüdtke (Rostock) über 1.000 Meter und war daher chancenlos. "Ohne diese Probleme hätten Anna, Adrian und Christoph die DOSB-Nominierungen geschafft", sagte Bundestrainer Stuart Horsepool. Die Shorttracker hoffen darauf, dass die DESG und der DOSB die Olympia-Norm nun nachträglich herabsetzen. (sid)

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