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Kwadwo kehrt zurück - nicht zu Dynamo

Seine Vertragsverlängerung in Dresden scheiterte an ein paar Spielen. Nun läuft der Verteidiger für den MSV Duisburg auf. Bei der SGD besteht Handlungsbedarf.

Leroy Kwadwo tauscht das schwarz-gelbe Trikot in ein weiß-blaues ein und wechselt zum MSV Duisburg.
Leroy Kwadwo tauscht das schwarz-gelbe Trikot in ein weiß-blaues ein und wechselt zum MSV Duisburg. © dpa-Zentralbild

Duisburg. Wieder den Aufstieg geschafft, aber in der 2. Bundesliga wird Leroy Kwadwo auch in der nächsten Saison nicht spielen. Vor einem Jahr hatte er als Stammspieler mit den Würzburger Kickers den Sprung aus der 3. Liga geschafft, war aber nach nur vier Einsätzen im Januar nach Dresden zu Dynamo gewechselt. Die Schwarz-Gelben hatten nach verletzungsbedingten Ausfällen einen personellen Engpass in der Defensive.

Kwadwo gehörte zwar zu den acht Spielern, die bei der SGD nach dem letzten Drittligaspiel Ende Mai offiziell verabschiedet wurden, dennoch galt er als einer der Kandidaten, bei denen das letzte Wort noch nicht gesprochen war. Schließlich war eine Verlängerung des Vertrages - verletzungsbedingt - an ein paar Spielen zu wenig gescheitert. Und in den zwölf Partien, die er für die Schwarz-Gelben absolvierte, wusste der 24-Jährige zu überzeugen - was auch der SZ-Notenschnitt von 2,8 belegt.

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Doch seit Freitag ist klar: Kwadwo kehrt nicht an die Elbe zurück. Stattdessen läuft er künftig für den MSV Duisburg weiter in der 3. Liga auf. Im Nachwuchsleistungszentrum der Zebras war der Linksverteidiger ausgebildet worden. "Ich war mal Balljunge bei einem MSV-Erstliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund, ein ganz großes Erlebnis“, wird er auf der MSV-Internetseite zitiert.

Er wisse, dass der MSV zu den großen Vereinen der Region gehört, erklärte Kwadwo und sagte zu seiner Motivation, künftig für den MSV aufzulaufen: "Die sportliche Ambition und die Infrastruktur haben mich jetzt hier überzeugt.“

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Leroy Kwadwo kam im Januar nach Dresden und ist schon ein Stammspieler. Tempo ist in seiner Familie ein wichtiges Thema.

Für Dynamo fällt damit eine Option für die Position links hinten weg. Bislang haben die Dresdner dort mit Chris Löwe nur einen Spieler für die neue Saison unter Vertrag. (SZ)

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