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Dynamos Verteidiger Becker für zwei Spiele gesperrt

Er gibt sein Comeback nach Kreuzbandriss und sieht für eine Notbremse die Rote Karte - nun fehlt er den Dresdnern erneut.

Dynamo-Trainer Alexander Schmidt tröstet Robin Becker, der nur drei Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte gesehen hat.
Dynamo-Trainer Alexander Schmidt tröstet Robin Becker, der nur drei Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte gesehen hat. © dpa/Robert Michael

Dresden. Es ist der traurige Schlusspunkt in einem Spiel, in dem für Dynamo ziemlich viel schiefgelaufen ist. In der 88. Minute gibt Robin Becker beim 0:3 gegen den SC Paderborn nach mehr als einem halben Jahr Zwangspause sein Comeback - in der Nachspielzeit sieht er die Rote Karte. Sein Foul an Marco Stiepermann wertet der souveräne Schiedsrichter Deniz Aytekin zu Recht als Notbremse.

Nun hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Verteidiger "wegen eines unsportlichen Verhaltens" für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt. Der Verein hat dem Strafmaß zugestimmt, was so zu erwarten war. "Dann gibt es diese Kontersituation, er wollte es ausbügeln, grätscht rein, wollte den Ball spielen, foult ihn aber natürlich. Das ist ärgerlich, müssen wir aber abhaken. Ich hoffe, dass er nur ein, maximal zwei Spiele Sperre kriegt", hatte Sportgeschäftsführer Ralf Becker, der nicht verwandt mit dem Spieler ist, nach dem Schlusspfiff gesagt.

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Der 24 Jahre alte Robin Becker war im Sommer 2020 von Eintracht Braunschweig nach Dresden gekommen, konnte aber verletzungsbedingt in der Hinrunde der Vorsaison nur sieben Spiele bestreiten. Im Januar zog er sich dann im Training einen Kreuzbandriss zu und musste operiert werden: Das Saison-Aus für den potenziellen Stammspieler. Seitdem kämpfte er um sein Comeback - das ihm der Trainer ermöglichte, als er ihn für die Schlussminuten einwechselte.

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"Robin ist ein stabiler, intelligenter Spieler. Er wird das wegstecken", sagt Alexander Schmidt - und er kündigt an: "Natürlich wird Robin Becker im Verlauf der Saison noch extrem wichtig für uns." Auch der Chefcoach hatte ein mildes Urteil erwartet: "Er hat nicht vorsätzlich den Gegner umgemäht, sondern versucht, irgendwie noch an den Ball zu kommen."

Damit könnte Becker nach den beiden Auswärtsspielen in Heidenheim und Darmstadt zu Hause gegen Bundesliga-Absteiger Werder Bremen am Sonntag, dem 26. September, 13.30 Uhr, wieder dabei sein.

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