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Handball: Rödertalbienen gewinnen auch das Ost-Derby

Lange Zeit liefern die Handball-Frauen des HC Rödertal gegen Berlin ein starkes Spiel ab - doch am Ende wird es nochmal spannend. Zudem trübt eine schwere Verletzung den Jubel.

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Mit Ausnahme der Schlussphase waren die Rödertalbienen (in schwarz-gelb) ihren Gästen meist einen Schritt voraus.
Mit Ausnahme der Schlussphase waren die Rödertalbienen (in schwarz-gelb) ihren Gästen meist einen Schritt voraus. © Rocci Klein

Von Florian Triebel

Großröhrsdorf. Die Rödertalbienen bleiben in der 2. Handball-Bundesliga in der Erfolgsspur. Im Ost-Derby gegen die Spreefüxxe Berlin schafften die Frauen des HC Rödertal einen 28:26 Heimsieg. Dabei machten es die Gastgeberinnen in Großröhrsdorf unnötig spannend, denn zur Halbzeit hatten sie bereits mit sieben Toren Vorsprung geführt. Überschattet wurde der Heimerfolg von einer schweren Verletzung Isabel Wolffs, die wenige Minuten vor Spielende das Feld verlassen musste.

667 Zuschauer sorgten vom Anpfiff weg für eine tolle Kulisse. Ähnlich wie die Fans waren auch die Bienen direkt unter Strom und setzten sich auf 5:1 ab. Gäste-Trainerin Susann Müller war gezwungen, ihr erstes Time-Out zu nehmen. Anschließend kam ihre Mannschaft besser in die Partie. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, weil beide Teams den schnellen Abschluss suchten. Dann folgte eine weitere starke Phase der Bienen, und bis zur Halbzeitpause zogen sie auf 18:11 davon.

Nun wartet ein Spitzenspiel auf die Bienen

Nach dem Wechsel ging es zunächst so weiter, in der 38. Minute stand ein 25:16 auf der Anzeigetafel. Ein souveräner Heimsieg also? Mitnichten: Die Spreefüxxe gaben nie auf, während den Bienen in den letzten gut zehn Minuten kein Treffer mehr gelang. Tor um Tor kamen die Berlinerinnen näher. Letztlich verteidigten die HCR-Frauen aber, auch dank Schlussfrau Oliwia Kaminska, den Heimsieg und wahrten damit ihre Aufstiegschancen.

„Das war eine tolle erste Halbzeit. Unser Tempospiel und auch die gute Abwehrarbeit haben mir besonders gut gefallen“, sagte HCR-Trainerin Maike Daniels „In der zweiten Halbzeit fehlt uns besonders in der Schlussphase der Spielfluss. Da haben wir teilweise unsere Angriffe auch zu schlecht ausgespielt. Wir wussten, dass die Füchse bis zum Ende hart kämpfen. Daher bin ich glücklich, dass es zu den beiden Punkten gereicht hat.“ Am Sonnabend treffen die Bienen (Tabellen-2.) nun auswärts im Spitzenspiel auf TuS Lintfort (3.).