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Wetter in Sachsen: Auch am Sonntag kann es Gewitter geben

Wechselhaftes Wetter bleibt Sachsen erhalten, auch neue Woche startet gewittrig - unser Newsblog zur aktuellen Wetterlage.

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Blitz und Donner sind auch am Sonntag und Montag in Sachsen möglich.
Blitz und Donner sind auch am Sonntag und Montag in Sachsen möglich. © Symbolfoto: dpa

Wetter in Deutschland und Sachsen – das Wichtigste in Kürze:

Sonntag, 26. Mai, 8.22 Uhr: Wieder Gewitter mit Starkregen in Sachsen möglich

Die Sachsen müssen sich auch am Sonntag auf Gewitter einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, bleibt es am Vormittag zunächst überwiegend heiter. Ab Mittag kann es den Meteorologen zufolge einzelne Schauer und Gewitter geben. Dabei sei örtlich mit Starkregen, stürmischen Böen und kleinkörnigem Hagel zu rechnen. Die Temperaturen steigen auf 21 bis 25 Grad Celsius, im Bergland 15 bis 20 Grad.

Am Montag soll es im Freistaat bei ähnlichen Temperaturen wie am Sonntag viele Wolken geben, zeitweise soll es aber auch aufheitern. Zudem könne es laut DWD wieder örtlich Schauern und Gewittern kommen.

16.47 Uhr: Wetterdienst warnt vor starkem Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst hat am Nachmittag nochmals seine amtliche Warnung vor starkem Gewitter verlängert. Bis 19.30 Uhr warnt er für alle sächsischen Kreise und Städte vor Gewittern mit Starkregen und Niederschlagsmengen um 20 Liter pro Quadratmeter pro Stunde. Außerdem kann es Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h und kleinkörnigen Hagel geben, so die Wetterexperten. Betroffen ist vor allem Mittelsachsen.

16.30 Uhr: Unwetter trifft Erzgebirge

Am Samstag hat starker Regen im Erzgebirge für überflutete Straßen gesorgt. Wie Reporter berichten, sorgte Starkregen in Jahnsdorf dafür, das Wasser von den Feldern auf die Straßen gespült wurde. Zudem behinderte der Starkregen den Verkehr. Noch bis zum Abend drohen im Erzgebirge, weitere örtlich unwetterartige Gewitter.

Auch in Schwarzenberg sorgte ein Unwetter für Schäden. An der B101 im Schwarzenberger Stadtteil Sachsenfeld lief eine Tankstelle voll Wasser. Grund waren hier verstopfte Gullys. Das Wasser floss auch auf die angrenzende B101 und überflutete diese. Die Feuerwehr rückte an um die verstopften Gullys zu öffnen damit das Wasser abfließen konnte. Der angrenzende „Nixbach“ führte starkes Hochwasser. Wassermassen schossen hier bergab. In Schwarzenberg fielen in einer Stunde bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter.

13.30 Uhr: Deutscher Wetterdienst warnt vor starkem Gewitter in Mittelsachsen

In Mittelsachsen sowie im Kreis Meißen gelten aktuell Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Ab circa 13.30 Uhr ziehen Gewitter auf. Die Warnungen gelten bis kurz nach 14.30 Uhr. Dabei kann es Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 Liter pro Quadratmeter pro Stunde geben sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h und kleinkörnigen Hagel.

Samstag, 25. Mai, 8.55 Uhr: Sonne und Unwetter am Wochenende in Sachsen

Sonnenschein, Schauer, Sturmböen und sogar Starkregen bestimmen das Wetter am Wochenende in Sachsen. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, setzt sich das wechselhafte Wetter vom Freitag auch am Samstag vor allem im Bergland sowie an der Elbe und östlich davon mit Schauern und teils starken Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und kleinkörnigem Hagel bis zum Abend fort. Der Sonntag startet freundlich, ehe bei bis zu 26 Grad wieder Schauer und Gewitter aufkommen. Es besteht die Gefahr von Starkregen.

18.10 Uhr: Starkregen setzt Catering-Firma in Hartha unter Wasser

Während die Gewitter am Freitag vielerorts glimpflich verliefen, hat es eine Firma in Hartha im Kreis Mittelsachsen heftig erwischt. Dort war man im Cateringservice Wagner gerade bei den Vorbereitungen für eine Trauerfeier, als Starkregen die Räumlichkeiten unter Wasser setze. Helfer kommen schnell - aber auch die Trauergesellschaft. Mehr dazu im Artikel Harthaer Firma wird bei Starkregen überflutet

16.37 Uhr: Pfingstunwetter: Versicherer gehen von 200 Millionen Euro Schaden aus

Nach den Unwettern an Pfingsten mit Hochwasser im Saarland und in Rheinland-Pfalz geht der Gesamtverband der Versicherer (GDV) von rund 200 Millionen Euro versicherten Schäden aus. Darin enthalten seien Schäden an Gebäuden und Kraftfahrzeugen, teilte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen am Freitag in einer ersten vorläufigen Schadenbilanz der Versicherungswirtschaft mit.

In Rheinland-Pfalz haben laut GDV 46 Prozent und im Saarland 47 Prozent eine Versicherung über den Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser abgeschlossen.

Neben den hier erfassten versicherten Schäden an Wohngebäuden oder bei Hausrat sind auch Schäden an Infrastruktur wie Brücken und Straßen entstanden. Am Pfingstwochenende kämpften vor allem Menschen im Saarland und im Südwesten von Rheinland-Pfalz gegen Hochwasser und Überschwemmungen. Enorme Regenmengen hatten dort für Überflutungen, Erdrutsche und vollgelaufene Straßen und Keller gesorgt.