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Wetter in Sachsen: Der Dienstag bleibt nass und grau

Wolken und Regen bestimmen auch am Dienstag die Wetterlage in Sachsen, auf dem Fichtelberg ist weiter mit Sturm zu rechnen - unser Newsblog zur aktuellen Wetterlage.

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Ein Radfahrer ist bei Regen mit einem Regenschirm unterwegs.
Ein Radfahrer ist bei Regen mit einem Regenschirm unterwegs. © Thomas Warnack/dpa (Symbolbild)

Wetter in Deutschland und Sachsen – das Wichtigste in Kürze:

13.02 Uhr: Februar könnte Wärmerekord brechen

Das Februarwetter bleibt auch in den kommenden Tagen mild, aber unbeständig. "Das heißt, nachts gibt es nur selten Frost und tagsüber erreicht die Temperatur Werte im zweistelligen Bereich", erklärte Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Den Höhepunkt erwartet der DWD am Donnerstag mit 10 bis 16 Grad. "Das milde Wetter führt dazu, dass mittlerweile in einigen Regionen die Forsythienblüte begonnen hat", sagte Beyer. Das sei einer der frühesten Blühbeginne seit Aufzeichnungsbeginn.

"Auch die Grünlandtemperatur nimmt rasant zu." Wenn diese eine bestimmte Temperatursumme erreicht, markiert dies das Ende der winterlichen Vegetationsruhe und den Beginn des nachhaltigen Pflanzenwachstums. Man könne schon jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Februar mit Abstand der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn sein wird und der Winter voraussichtlich auf Platz drei endet, sagte Beyer.

Dienstag, 20. Februar 2024, 5.55 Uhr: Nasser und grauer Dienstag in Sachsen erwartet

Auf viele Wolken und Regen müssen sich die Menschen in Sachsen am Dienstag einstellen. Dabei wird es mit bis zu elf Grad mild im Freistaat, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Den ganzen Tag über soll es bedeckt bleiben, dazu ist immer wieder mit Schauern zu rechnen. Es weht ein mäßiger Wind, auf dem Fichtelberg ist weiter mit Sturm zu rechnen. In der Nacht bleibt es bewölkt und nass. Bei Temperaturen um die fünf Grad weht ein schwacher Wind aus Südwesten.

Montag, 19. Februar 2024, 5.40 Uhr: Stürmischer Wochenstart in Sachsen

Auf einen stürmischen Wochenstart müssen sich die Menschen in Sachsen einstellen. Mit Wind- und Sturmböen beginnt der Montag im Freistaat, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Am Fichtelberg sei mit teils schweren Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde zu rechnen. Bis in die Mittagsstunden wird es regnerisch. Zum Nachmittag hin soll der Regen dann langsam nachlassen, dabei bleibt es weiterhin bedeckt. Maximal elf Grad sind am Montag zu erwarten.

In der Nacht zum Dienstag bleibt es nach den Angaben bewölkt. Bei Tiefsttemperaturen von drei Grad ist weiterhin mit Schauern zu rechnen. Am Fichtelberg sind zeitweise noch Sturmböen mit bis zu 75 Kilometern pro Stunde möglich.

8.30 Uhr: Viel Sonne mit Temperaturen bis 13 Grad - ab Abend Regen

Wolken und Regen erwarten die Menschen in Sachsen am Sonntag. Zunächst tritt bis zum Nachmittag noch etwas Sonne auf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Ab Nachmittag ziehen dann dichte Wolken am Himmel auf und es kommt zu Regenschauern. Abends werden Sturmböen auf dem Fichtelberg erwartet - bei Temperaturen zwischen 10 und 13 Grad. Nachts bleibt es bewölkt und regnerisch. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und 7 Grad.

Am Montag wird es weiterhin bedeckt, die Regenschauer ziehen nach Südosten ab. Vereinzelt treten Böen auf, auf dem Fichtelberg sind Sturmböen möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 10 Grad. In der Nacht zum Dienstag halten sich die Wolken am Himmel, es werden Schauer erwartet. Die Temperaturen fallen auf Werte zwischen 3 und 6 Grad.

Sonntag, 8.15 Uhr: Dem Erzgebirge geht der Schnee aus: Nur noch eingeschränker Wintersport in Oberwiesental

In Sachsen sind aktuell Winterferien und die erste Ferienwoche ist nun vorbei, was allerdings fehlt ist der Schnee: In den vergangenen Wochen lagen die Temperaturen deutlich über der 0-Grad-Marke, teilweise sogar zweistellig. Dies und immer wieder aufkommender Regen hatten zur Folge, dass die Schneedecke mittlerweile rapide abgenommen hat. Selbst auf dem 1.215 Meter hohen Fichtelberg liegen nur noch vereinzelte Schneereste. Wintersport ist am Fichtelberg nur noch sehr eingeschränkt möglich.

Ein durchbrechender Wintereinbruch mit sattem Neuschnee und frostigen Temperaturen ist weiterhin nicht in Sicht, sodass auch der Wintersportbetrieb am Fichtelberg bald eingestellt werden muss. Im Erzgebirgsvorland findet man hingegen nicht einmal mehr Schneereste. Hier stehen die kleinen, privaten Skilifte seit Wochen bereits still. Hier blühen bereits die ersten Frühblüher. So zum Beispiel auf der Krokuswiese in Drebach. Dort wachsen mittlerweile die erste bunten Pflanzen aus der Erde.

Die ersten Frühblüher wachsen im Erzgebirge.
Die ersten Frühblüher wachsen im Erzgebirge. © André März

14.47 Uhr: Hochwasser-Alarmstufe 1 in Dresden aufgehoben

In Dresden ist die Alarmstufe 1 für Hochwasser für den Elbestrom am Freitag aufgehoben worden. Der Wasserstand sei am Morgen unter den Richtwert von vier Metern gesunken, teilte die Stadt mit. Gegen 11 Uhr am Freitagvormittag lag der Messwert demnach bei 391 Zentimetern. Auch in den kommenden Tagen rechnete die Stadt nicht mit einem erneuten Anstieg des Wasserstandes. Seit Mittwoch, den 7. Februar, galt die Alarmstufe 1 in der Landeshauptstadt. Das ist die niedrigste von vier Alarmstufen in Sachsen.

Freitag, 16. Februar, 8.05 Uhr: Nach Vorfrühling wieder kühler in Sachsen


Nach schon frühlingshaften Temperaturen wird es in Sachsen am Wochenende wieder merklich kühler. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, bleibt es am Freitag bei zunächst 17 bis 19 Grad meist trocken. Im Bergland werden 10 bis 16 Grad erreicht. Am Abend ziehen Wolken auf und in der Nacht regnet es.

Wechselnd bewölkt bei Höchsttemperaturen bis zu 12 Grad und weitgehend niederschlagsfrei geht es am Samstag weiter. Der Sonntag wird der Vorhersage zufolge freundlich. Bei vielen Wolken gibt es auch Sonnenschein. Es bleibt trocken und es werden noch maximal 9 Grad erreicht, im Bergland, 6 Grad. In der Nacht zum Montag nimmt die Bewölkung weiter zu und es beginnt zu regnen.