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Wirtschaft

Bike24 will an die Börse

Der Dresdner Online-Fahrradhändler Bike24 will noch schneller wachsen. Noch für 2021 ist der Börsengang geplant. Das sind die ersten Zahlen dazu.

Roboter greifen in dem hoch automatisierten Ausllieferungslager von Bike 24 auf die Waren zu.
Roboter greifen in dem hoch automatisierten Ausllieferungslager von Bike 24 auf die Waren zu. © Jürgen Lösel

Dresden. Der Online-Fahrradspezialist Bike24 will noch in diesem Jahr an die Börse. Für 2021 sei eine Notierung im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse geplant, teilte das auf Fahrräder, Fahrradzubehör und -bekleidung spezialisierte Unternehmen am Montag in Dresden mit.

Der Erlös aus dem Börsengang soll demnach unter anderem der weiteren Erhöhung des Wachstumstempos sowie der internationalen Expansion dienen.

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Vor der Erstnotiz ist den Angaben zufolge eine Privatplatzierung geplant, die sowohl neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung über 100 Millionen Euro sowie Bestandsaktien des Großaktionärs, des europäischen Riverside Fonds VI, umfassen soll. Bike24 strebt einen Streubesitz von mindestens 40 Prozent an. Um diesen zu erreichen, werde der Hauptaktionär einen Teil seiner Anteile verkaufen.

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Angefangen hat Bike24 mit dem Verkauf aus einer winzigen Wohnung – inzwischen macht die sächsische Firma Millionen und beschäftigt fast 400 Mitarbeiter.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von knapp 200 Millionen Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) von rund 27 Millionen Euro. Die Zahl der Kunden stieg Bike24 zufolge auf knapp 700.000. (dpa)

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