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Meißen: Inzidenzwert steigt auf 160

Die Stadt Meißen bleibt Spitzenreiter bei der Anzahl von Corona-Fällen im Landkreis Meißen. Forscher entwickeln eine Impfung als Kapsel zum Schlucken.

Blick auf die Albrechtsburg: Die Stadt Meißen steht mit aktuell 126 neuen Corona-Fällen an der Spitze im Landkreis Meißen. Die wenigsten Fälle gibt es in Hirschstein und Diera-Zehren.
Blick auf die Albrechtsburg: Die Stadt Meißen steht mit aktuell 126 neuen Corona-Fällen an der Spitze im Landkreis Meißen. Die wenigsten Fälle gibt es in Hirschstein und Diera-Zehren. © Anne Dziallas/Stadt Meißen

Meißen. Die Infektionsrate bleibt hoch. Im Landkreis Meißen wurden seit Mittwoch 79 weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Damit hat sich die Gesamtzahl der positiv Getesteten auf insgesamt 13.807 Personen seit Beginn der Pandemie erhöht. Davon befinden sich gegenwärtig 658 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Tagesanstieg am Mittwoch lag bei 87 neuen Fällen, am Donnerstag vergangener Woche waren es 53.

1.213 Kontaktpersonen von positiven Fällen halten sich aktuell ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 159,3 (Vortag: 151,0). Das Meißner Gesundheitsamt errechnete sogar eine Inzidenz von 163.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind derzeit 46 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Drei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Im Vergleich zur Statistik des Vortages ist eine weitere Person verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 560.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
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© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 658 (Mittwoch: 626) aktiven Infizierten wohnen laut Landratsamt in Meißen (126), Großenhain (91), Nossen (58), Coswig (51), Radebeul (44), Radeburg (37), Weinböhla (28), Riesa (26), Ebersbach (19), Gröditz (19), Niederau (18), Lommatzsch (18), Käbschütztal (17) und Nünchritz/Glaubitz (15). Die geringsten aktuellen Infektionen sind in den Gemeinden Hirschstein (2) und Diera-Zehren (2).

Weitere Testzentren eröffnet

Im Landkreis Meißen haben weitere Einrichtungen ihren Betrieb für kostenlose Testungen auf eine Infektion mit dem Coronavirus aufgenommen. Ohne Anmeldung steht neben der Schnelltest-Ambulanz am Elblandklinikum Meißen nun auch das Testzentrum DRK Meißen (Kleiderkammer in Zaschendorf) für Testungen offen. Mit vorheriger Anmeldung können Schnelltests bei der Lößnitzapotheke Radebeul und der Zahnarztpraxis Kutschker in Meißen erfolgen. Weitere Standorte sind in Vorbereitung. Alle aktuellen Adressen können auf der Internetseite des Landkreises eingesehen werden. Jeder Bürger kann sich einmal wöchentlich kostenlos testen lassen.

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Wenn es nach Professor Thomas Rudel und dem biopharmazeutischen Unternehmen Aeterna Zentaris GmbH geht, könnte es in Zukunft eine wichtige Verstärkung im Kampf gegen die Corona-Pandemie geben: Eine Impfung, die nicht mit der Spritze verabreicht wird, sondern in Form einer Kapsel, die einfach geschluckt werden kann. Die präklinische Entwicklung, die den Weg zu ersten klinischen Studien an Menschen ebnen soll, hat bereits angefangen.

Thomas Rudel ist Inhaber des Lehrstuhls für Mikrobiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Vor gut einem Jahr hatte er die Idee für die orale Schutzimpfung. Ihre Vorteile: Vergleichsweise günstig herzustellen, einfach zu verabreichen und relativ stabil auch bei normalen Temperaturen. Das würde den Impfstoff im Erfolgsfall auch für den Einsatz in Ländern attraktiv machen, in denen es schwierig ist, eine Kühlkette mit Temperaturen von bis zu minus 70 Grad zu gewährleisten. Der Stoff soll auch gut mit Mutationen klarkommen.

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