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Ostsee-Urlaub 2021: So fühlt sich das an

Die Freude über die Rückkehr der Urlauber an die Ostsee ist der Herausforderung gewichen, den Ansturm zu bewältigen. Der wirkt sich merklich auf die Preise aus.

Die Sachsen lieben ihre Ostsee.
Die Sachsen lieben ihre Ostsee. © dpa

Kühlungsborn. Alles scheint wieder so wie früher. Auf der Strandpromenade von Kühlungsborn haben sich die Urlauber fürs abendliche Flanieren herausgeputzt. Ein Straßenmusikant spielt „Knockin’ on heaven’s door“. Doch niemand mag beim „Anklopfen an die Himmelspforte“ an Corona und die 91.000 Toten denken. Der Wind hat die Sorgen raus aufs Meer geweht. Endlich Sommer im Ostseebad! Auf der Seebrücke warten die Smartphonebesitzer, bis die Sonne für Instagram im Meer versinkt. Alles scheint so wie früher. Dabei war es ein schwieriger Start in die Saison. Die „Willkommen zurück“-Schilder sind den Mühen der neuen Normalität gewichen.

An Strandzugängen und in Hotelfahrstühlen hängen die gerade gültigen Hygiene- und Benimmregeln. Denn die ändern sich rasch. „Es kostet mich täglich anderthalb Stunden am Telefon, um Fragen dazu zu beantworten“, sagt Peter S. Bolte, der in Boltenhagen eine Radlerpension betreibt. „Da sieht doch keiner mehr durch.“

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Volles Programm beim Palais Sommer
Volles Programm beim Palais Sommer

Dresdens beliebtes eintrittsfreies Festival für Kunst, Kultur und Bildung geht weiter und hat wieder viele Veranstaltungen in der ersten Augustwoche im Gepäck.

Mecklenburg-Vorpommern: Kein aktueller Corona-Test mehr nötig

Mecklenburg-Vorpommern hat die Corona-Auflagen schrittweise gelockert. Zwar wird bei Anreise noch ein negativer Test verlangt. Doch am 17. Juni fiel die Pflicht für Ungeimpfte, diesen alle 72 Stunden zu erneuern. Seit 25. Juni braucht es in der Öffentlichkeit keine Maske und in Restaurants keinen aktuellen Test mehr.

Viele Gastronomen und Hoteliers sind allerdings nicht gut auf die Landesregierung von Manuela Schwesig zu sprechen. Fast drei Viertel der touristischen Unternehmen empfanden die Öffnung als zu spät, hat eine Umfrage des Landestourismusverbands ergeben. Während das benachbarte Schleswig-Holstein schon ab 17. Mai zum Urlauben einlud, sollte sich Mecklenburg-Vorpommern bis Mitte Juni gedulden. „Das führte zu Unmut und vielen Stornierungen“, sagt Markus Frick, Kurdirektor auf der Halbinsel Poel.

Begehrt wie einst die Liegen am Pool von Mallorca: der Ostsee-Strandkorb als Sonnenschutz. Er kostet 10 bis 13 Euro am Tag.
Begehrt wie einst die Liegen am Pool von Mallorca: der Ostsee-Strandkorb als Sonnenschutz. Er kostet 10 bis 13 Euro am Tag. © 123rf

Mit den steigenden Temperaturen haben sich die Strände allerdings schnell gefüllt. Die Sachsen lieben ihre Ostsee, was sich an den Nummernschildern der Autos ablesen lässt: DD, Pir, Mei, C oder L. Es fühlt sich hier ein bisschen wie zu Ostzeiten an, nur schicker eben. Die meisten Orte an der Küste konnten ihre Ursprünglichkeit bewahren. Die Häuschen tragen frisch gedeckte Reetdächer. In gepflegten Vorgärten blühen rote Rosen, und maritimes Getier hat den Gartenzwerg abgelöst.

Egon Henninger heizt in Graal Müritz seine Gulaschkanone aus NVA-Zeiten wieder an. „Mein Erbseneintopf mit Bockwurst ist ein Renner“, sagt er. Der große Kessel fasse 180 Liter. Ein Zelt und ein paar Biertische im privaten Garten – und fertig ist die coronakonforme Außengastronomie. „Manche Gäste kommen seit 30 Jahren auf den Campingplatz nebenan“, sagt Henninger, der in der DDR mal Leistungsschwimmer war und aus Bautzen stammt. Jetzt bessere er im Sommer als Hobbykoch seine Rente auf: „Wollen Sie mal kosten?“

Es mangelt an Personal

Diejenigen, die von Urlaubern leben müssen, sehen das nicht ganz so entspannt. „Das ist in Mecklenburg-Vorpommern jeder fünfte Beschäftigte“, sagt Landestourismuschef Tobias Woitendorf. „Bleiben die Gäste weg, leiden viele andere Branchen mit: Einzelhändler, Bäcker, Fischer, Schiffer, Bauleute.“ Nach der siebenmonatigen Corona-Pause sei der Juni schlechter gelaufen als im Vorjahr. Fast jedes dritte touristische Unternehmen im Urlaubsland bezeichnet seine wirtschaftliche Lage als gefährdet oder akut gefährdet.

Ostseegefühl pur: rauschende Wellen und kreischende Möwen.
Ostseegefühl pur: rauschende Wellen und kreischende Möwen. © 123rf

An den Strandpromenaden der Seebäder ist davon nichts zu merken. Fast nichts. Zwar gibt es kaum Hotels oder Gaststätten, die nicht wieder geöffnet haben. Doch wer abends essen gehen will, bekommt in beliebten Ferienorten wie Kühlungsborn immer die gleiche Frage gestellt: „Haben Sie reserviert?“ „Nein? Dann tut es uns leid.“

Dahinter steckt ein grundsätzliches Problem, das über Erfolg oder Misserfolg der Sommersaison entscheiden wird: Es mangelt an Personal – an Köchen, Kellnern, Reinigungskräften. Woitendorf spricht von einem Aderlass. „Nach langer Zeit ohne klares Bekenntnis, wann es losgeht, haben sich viele in anderen Branchen einen Job gesucht.“

Schon vor Corona sei die Situation nicht einfach gewesen. „Jetzt sagen 40 Prozent der touristischen Unternehmen, dass sie ihren Personalbedarf in dieser Saison nicht decken können.“ Ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, sei angesichts der unsicheren Infektionslage schwer.

Ein bisschen so wie früher beim FDGB

Jan Schlutow betreibt ein Feriencamp in Börgerende. Wie vielerorts an der Küste sind seine 200 Wohnmobil-Stellplätze für Juli und August längst ausgebucht. Auch er sucht Personal, und das Hin und Her der Landesregierung ist aus seiner Sicht mit schuld daran. „Frau Schwesig hat am 26. Mai verkündet, dass Mecklenburg-Vorpommern dann doch ab 28. Mai für Einheimische öffnen darf. Aber wie soll man innerhalb von zwei Tagen alles hochfahren: Leute einstellen, Waren ordern, Hygienevorschriften umsetzen?“ Selbst auf Studenten könne er diesmal nicht zurückgreifen, weil die Semesterzeit coronabedingt verlängert worden sei.

Endlich baden: Auf der Insel Usedom ist Strandurlaub besonders kinderfreundlich, denn das Meer ist anfangs sehr lange noch schön flach.
Endlich baden: Auf der Insel Usedom ist Strandurlaub besonders kinderfreundlich, denn das Meer ist anfangs sehr lange noch schön flach. © TMV

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Hinzu kommt, dass die Hygieneauflagen für Gastbetriebe Mehraufwand bedeuten. Am Frühstücksbüfett im Hotel erklärt eine Mitarbeiterin jedem Urlauber geduldig die Regeln: „Mundschutz anlegen, Einmalhandschuhe anziehen, Einbahnstraße beachten. Ihr Tisch ist frisch desinfiziert!“ Einige Herbergen haben mehrere feste Essensdurchgänge eingeführt, um die Abstände zu gewährleisten.

Ein bisschen so wie früher beim FDGB. Mit einem Sicherheitssiegel verpflichten sich inzwischen 550 Gastgeber im Bundesland, Schutzstandards umzusetzen, kontaktarmen Check-in oder Corona-Tests im eigenen Haus zu ermöglichen. Zwar finden sich in den Ferienorten auch überall Zelte mit kostenlosen Testzentren. „Doch wenn man wie wir mit dem Wohnmobil immer woanders übernachtet, nervt es, sich bei Anreise auf jedem Campingplatz neu testen zu lassen“, sagt ein Paar aus dem Erzgebirge, dem die zweite Impfung als Freifahrtschein fehlt.

Ostsee: Strandkörbe sind schnell vergeben

Für die nächsten Tage ist wieder Strandwetter angesagt. Die Ostsee hat sich auf 18 bis 20 Grad erwärmt. Seebäder wie Graal Müritz, Kühlungsborn oder Heiligendamm werben mit der Blauen Flagge, dem Qualitätssiegel für sauberes Wasser und Umweltschutz. Es weht ein angenehmes Lüftchen. Wellen rauschen, Möwen kreischen – Urlaubsfreude pur. Angesichts der Ferien in bereits fünf Bundesländern wird es zusehends voller. Noch voller als sonst schon im Hochsommer. Denn viele Deutsche wollen in der Pandemie nicht ins Ausland.

Auch der klassische Städtetourismus hat an Beliebtheit verloren. Und so hängt an der Strandkorbvermietung in Graal Müritz schon am Freitagmittag das Schild „ausverkauft“. „Elf Uhr waren alle Strandkörbe weg“, erklärt Betreiber Jens Witt. Wer Schatten möchte, muss früh aufstehen. Gleiches gilt für die Parkplätze am Strand, die begehrt sind wie einst die Liegen am Pool von Mallorca.

Der Tourismusverband erwartet bis Mitte September fünf Millionen Übernachtungsgäste und zehn Millionen Tagestouristen – in einem Bundesland, das selbst nur 1,6 Millionen Einwohner zählt. „An einem schönen Sommerwochenende können da schon mal 700.000 Gäste auf einmal zusammenkommen“, sagt Verbandschef Woitendorf.

Wer an sonnigen Tagen Schatten in einem Strandkorb haben will, muss früh aufstehen.
Wer an sonnigen Tagen Schatten in einem Strandkorb haben will, muss früh aufstehen. © dpa

Die Herausforderung heißt deshalb: Besucherströme lenken. Denn längst nicht überall sieht es so aus wie am Strand von Warnemünde, wo Mensch und oft auch Hund dicht an dicht liegen. Mecklenburg-Vorpommern hat 354 Kilometer Außenküste zu bieten, zudem mehr als 1.700 Kilometer Küste an Bodden, Inseln und Halbinseln. Genug Platz für alle, wenn es nicht unbedingt ein Ostsee- oder -heilbad sein muss. In der Lübecker Bucht zum Beispiel, ab Dassow, wo der Osten beginnt, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. An den langen Sandstränden ist man fast allein.

In den Seebädern wacht der Strandvogt über gebührende Abstände. Einige Orte wie Graal Müritz oder Kühlungsborn setzen zusätzlich den Rostocker Sicherheitsdienstleister ABS ein. Egal, ob jemand in den Dünen zeltet, ein Lagerfeuer am Strand entfacht oder zu laute Musik abspielt – ABS regelt das. Das Ostseebad Binz auf Rügen versucht es mit digitaler Ordnung und will als erste Kommune im Urlaubsland eine Strandampel einführen.

Auf acht Kilometern bis rüber nach Prora sollen Kameras und Zählungen in Echtzeit erfassen, wo es zu voll und wo noch Platz zum Erholen ist. „Ab Mitte Juli bekommt jeder Gast mit seiner Anmeldung einen Link zu unserem neuen Reiseführer ,Binzer Bucht‘, der auch die Auslastung anzeigt“, sagt Sprecherin Marikke Behrens. Eine Schranke gehe am Strandzugang aber nicht runter, wenn die Ampel auf Rot stehe, versichert sie: „Wir vertrauen auf den verantwortungsvollen Urlauber, dem Abstand wichtig ist.“

Zu wenig Personal: In der Darßer Sanddorn-Manufaktur in Wustrow muss man sich den Kuchen selbst holen.
Zu wenig Personal: In der Darßer Sanddorn-Manufaktur in Wustrow muss man sich den Kuchen selbst holen. © Katrin Saft

Mit dem Abstand ist es auch auf Strandpromenaden und Deichwegen oft gar nicht so einfach. Denn immer mehr Menschen erkennen, dass es sich an der Ostsee nicht nur baden, sondern auch wunderbar radeln lässt – mitten durch Nationalparks und geschützte Gebiete, Klatschmohn und Schilf als ständige Begleiter. Boltenhagen hat gerade eine neue Promenade über die Dünen eingeweiht, um Rad- und Fußgängerverkehr zu entflechten. Doch nicht überall ist Platz dafür.

Die gestiegene Nachfrage treibt auch die Preise – nach Aussagen des Tourismusverbands im Schnitt um elf Prozent, mehr noch für die wenigen Restbetten. So kostet das Doppelzimmer mit Ostseeblick im Vier-Sterne-Hotel in Ahlbeck an diesem Wochenende bis zu 300 Euro – für eine Nacht, „fabelhaftes Frühstück“ inklusive.

Das Fünf-Sterne-Taschenbergpalais in Dresden kann von solchen Raten nur träumen. Selbst Betreiber von Campingplätzen haben das Prinzip der Marktwirtschaft erkannt. Wer sein Wohnmobil an der Küste von Nonnevitz auf Rügen abstellen will, muss pro Nacht mit 60 Euro rechnen. In Restaurants wird vor allem mit Getränken verdient. Das Glas Wein zum Fisch beginnt in einigen Gaststätten bei acht Euro.

Viele leiden unter wachsender Touristenmenge

Hinzu kommen diverse Nebenkosten. An den Strandpromenaden stehen oft zwei Automaten – der mit dem P drauf für die Parkgebühren und einer mit einem K für die Kurtaxe. Weil die täglich zwei bis 2,50 Euro nicht jedem Gast gefallen, hängt in Schaukästen aus, wofür die Abgabe verwendet wird: für die Strandreinigung, Wasserrettung, Infomaterial, kostenlose Toiletten- und Busbenutzung und für Veranstaltungen zum Beispiel. Die großen Konzerte müssen in diesem Jahr ausfallen.

Die Kurverwaltungen versuchen, kleine Unterhaltungsprogramme unter strengen Coronaauflagen im Freien zu ermöglichen. Public Viewing gehört nicht dazu. Jeder zweite Platz vor den Strandmuscheln ist mit rot-weißen Bändern abgesperrt.

Hiddensee
Hiddensee © dpa

So sehr sich die Einheimischen über die Rückkehr der Urlauber freuen, so sehr leiden viele unter der wachsenden Touristenmenge. Problem sind nicht nur die Staus auf den Straßen, sondern auch die ausufernden Preise für Grundstücke und Mieten, die sich Angestellte oft nicht mehr leisten können. An der Promenade von Ahlbeck entstehen gerade neue Eigentumswohnungen. Sie kosten das Doppelte von Spitzenlagen in Dresden. In Heiligendamm, in der Weißen Stadt, sanieren Bauleute eine denkmalgeschützte Villa mit faszinierendem Meerblick. Nur eine Wohnung mit 99 Quadratmetern unterm Dach ist noch nicht verkauft, aber reserviert – für knapp 2,2 Millionen Euro.

Ostsee-Tourismus: In Qualität statt Quantität investieren

In Zeiten, wo Investoren nach Betongold suchen, ist der Investitionsdruck groß. Im beschaulichen Ort Born auf dem Darß beispielsweise hängen Protestplakate gegen eine Ferienhaussiedlung mit Hotel, die teils im Landschaftsschutzgebiet liegen soll. Die Gemeinde würde vom Grundstücksverkauf profitieren. Eine Bürgerinitiative kämpft seit zehn Jahren dagegen und hat einen Baustopp erwirkt. „Unsere Infrastruktur wäre mit so einem Dorf im Dorf total überfordert“, sagt Einwohner Dieter Borchmann. Er habe schon miterleben müssen, wie die industrielle Landwirtschaft Großteile der Gegend zerstört habe.

Der Strand auf Poel
Der Strand auf Poel © Franziska Anders

Selbst der Tourismusverband sieht die Ausweitung der Bettenkapazitäten an der Ostsee kritisch. „Wir müssen in Qualität statt Quantität investieren und versuchen, die Saison in den Herbst hinein zu verlängern“, sagt Tobias Woitendorf. Die Kurverwaltung auf der Halbinsel Poel schafft dafür bereits die Voraussetzungen. „Viele Gäste würden gern öfter kommen, wenn sie zwischendurch einige Stunden am Laptop arbeiten könnten“, sagt Kurdirektor Markus Frick. „Doch die suboptimale Internetverbindung hindert sie daran.“ Im Herbst weihe man ein „Haus des Gastes“ ein – mit Businesslounge im Dachgeschoss.

Auch auf Poel geht es einigen touristischen Betrieben finanziell nicht gut. Frick: „Die spannende Frage ist, ob die Einnahmen des Sommers reichen, um über den nächsten Winter zu kommen.“ Erst dann werde sich das Ausmaß der Corona-Krise zeigen. Für Feriencamp-Betreiber Schlutow ist die alles entscheidende Frage, wie zufrieden der Gast im zweiten Corona-Sommer nach Hause fährt – und ob er angesichts der Umstände und Preise nächstes Jahr nicht lieber wieder wettersicher in die Türkei fliegt. Es ist diesmal eben doch nicht alles so wie früher an der geliebten Ostsee.

Corona-Regeln an der Ostsee

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  • Bei der Anreise in touristische Betriebe ist ein tagesaktueller, negativer Corona-Test vorzulegen. Akzeptiert werden durch geschultes Personal vorgenommene Schnell- oder begleitete Selbsttests. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis einschließlich 5 Jahre.
  • In Geschäften besteht Mundschutz- und Korbpflicht.
  • Restaurants, Bars und Kneipen dürfen wieder ihre Innen- und Außenbereiche öffnen. Die Testpflicht entfällt dort.
  • Der Besuch in Clubs und Diskotheken ist nur nach vorheriger Reservierung und mit einem negativen, tagesaktuellen Corona-Test erlaubt.
  • Zoos, botanische Gärten, Hallen- und Freibäder sowie Saunen und Fitnessstudios sind ohne Testpflicht geöffnet. Es gelten aber die Hygieneregeln.
  • Bei Veranstaltungen dürfen bis zu 600 Personen im Freien und bis zu 200 Personen im Innenbereich zusammenkommen. Innen ist Sitzplatzpflicht.
  • Zudem müssen Besucher eine Maske tragen und ein tagesaktuelles Corona-Testergebnis mit sich führen.
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Maske Pflicht. Ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 5 Jahre sowie Menschen mit einer medizinischen Beeinträchtigung. (Stand vom 2. Juli 2021)

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