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Dresdner Uniklinikum holt 1.000. Baby auf die Welt

Angst und Anspannung hat die Pandemie bei Schwangeren ausgelöst. Aber werden in der Krise denn weniger Kinder geboren?

Matteo ist das 1.000. Kind, das 2021 am Uniklinikum geboren wurde. Seine Eltern Nancy und Christian Schwalenberg freuen sich auf die Zeit zu Viert. Zu Hause bei der Oma wartet die große Schwester.
Matteo ist das 1.000. Kind, das 2021 am Uniklinikum geboren wurde. Seine Eltern Nancy und Christian Schwalenberg freuen sich auf die Zeit zu Viert. Zu Hause bei der Oma wartet die große Schwester. © UKD/PR

Dresden. Im Corona-Jahr 2020 erlebte Dresden einen Geburtenknick. Lösen die neuen Freiheiten vielleicht wieder einen Boom aus? Zumindest ist im Dresdner Uniklinikum jetzt das 1.000 Baby des Jahres 2021 auf die Welt gebracht worden.

Matteo heißt der Junge. Er hat bereits am Donnerstag um 13.43 Uhr das Licht der Welt erblickt. Genau 3.595 Gramm wiegt Matteo, 51 Zentimeter ist er schon groß. Steht das Baby für einen neuen Boom? Wann kam das 1.000 Kind im vergangenen Jahr zur Welt?

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Das Jubiläumsbaby ist im Krisenjahr 2020 etwa zur selben Zeit entbunden worden. Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zählt in diesem Jahr bisher 960 Geburten. Dabei wurden 463 Mädchen und 537 Jungen geboren. Im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 512 Jungen und 488 Mädchen.

Für Schwangere und junge Eltern bedeute die Corona-Pandemie eine anhaltende Anspannung und Herausforderungen, so das Uniklinikum. Die Unsicherheit ob der Infektionsgefahr sei groß. „Es ist uns besonders wichtig, gerade in dieser Zeit, den werdenden Müttern helfend zur Seite zu stehen und Ängste zu nehmen“, sagt Professorin Pauline Wimberger, die Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Trotz Pandemie sei es den Vätern in all der Zeit möglich gewesen, die Geburten ihrer Söhne und Töchter im Kreißsaal mitzuerleben. Dass nach über einem Jahr der anhaltenden Pandemie konstant hohe Geburtenzahlen im Uniklinikum registriert werden können, sei erfreulich.

Auch 40 Zwillingspärchen sind dieses Jahr schon im Uniklinikum zur Welt gekommen - etwas weniger als in den Jahren zuvor. Das Uniklinikum ist ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe und damit eine der ersten Adressen für Risiko-, aber auch Mehrlingsschwangerschaften. Darüber hinaus arbeitet das Uniklinikum mit an der Erforschung möglicher Folgen einer Covid-19-Infektion während der Schwangerschaft.

Inzwischen ist Matteo nicht mehr das 1.000 Baby. Die Arbeit in Dresdens Kreißsälen geht weiter. Es gilt, die Marke von rund 8.000 Kindern zu toppen, die im vergangenen Jahr zur Welt kamen, davon 5.747 Babys von Eltern, die in Dresden leben.

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