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Dresden

Neue Gespräche über Hochwasserschutz in Dresden-Laubegast

Das Umweltamt lädt die Laubegaster zu einem Forum ein. Dort soll eine bereits 2011 erarbeitete Aufgabenstellung angepasst werden.

EIn Beteiligungsforum soll die Verständigung von Öffentlichkeit und Verwaltung zu allen Themen der Hochwasservorsorge in Laubegast wieder beginnen.
EIn Beteiligungsforum soll die Verständigung von Öffentlichkeit und Verwaltung zu allen Themen der Hochwasservorsorge in Laubegast wieder beginnen. © André Wirsig ( Archiv)

Dresden. Das Umweltamt der Stadt Dresden lädt am 25. November ab 18 Uhr alle Laubegaster Bürger zu einem gemeinsamen Hochwasserschutz-Forum ein, teilte die Landeshauptstadt mit.

Eigentlich sollte die Veranstaltung in der Aula des Gymnasium Tolkewitz stattfinden.

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Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens wird das erste Forum zum Hochwasserschutz für Laubegast nun kurzfristig nur im Internet als Live-Stream stattfinden. Am Donnerstag können ab 18 Uhr die Informationen und Überlegungen der Fachleute live auf der Internetseite der Stadt Dresden verfolgt werden. Auch Sachsen Fernsehen überträgt die Vorträge online, teilt die Stadt Dresden am Montag mit.

„Wir bedauern es außerordentlich, nicht mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und Fragen direkt beantworten zu können. Leider war es uns nicht möglich, in der Kürze der Zeit auf ein interaktives Format umzuschalten. Wir wollen trotz dessen die Vorschläge zum Beteiligungsprozess vorstellen, damit dieser wieder starten kann. Und wir würden uns freuen, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Anmerkungen, Fragen und Anregungen im Nachgang per E-Mail an [email protected] senden. Wir sammeln diese und werden sie zum Beginn des nächsten Forums vorstellen“, erklärt Wolfgang Socher, Leiter des Dresdner Umweltamts.

Bei einem Beteiligungsprozess unter dem Motto „Leben mit dem Fluss“ wurde bereits im Jahr 2011 Randbedingungen für den Schutz des hochwassergefährdeten Stadtteils geklärt. Dort wurde die Aufgabe Untersuchungen durchzuführen, die in den künftigen Planungsprozess einfließen sollten, an die Verantwortlichen gestellt.

Damit die Ausschreibung der entsprechenden Leistungen ab 2022 starten kann, will die Stadtverwaltung in Abstimmung mit der Landestalsperrenverwaltung Sachsen den Beteiligungsprozess wiederaufnehmen.

Es soll gemeinsam mit den Bürgern und den Trägern öffentlicher Belange überprüft werden, ob die 2011 erarbeitete Aufgabenstellung angepasst werden muss.

Das Forum soll darüber hinaus der Wiederbeginn einer dauerhaften Verständigung von Öffentlichkeit und Verwaltung zu allen Themen der Hochwasservorsorge im linkselbischen Dresdner Osten sein, so die Stadtverwaltung.

Deswegen sind bis zum März drei weitere Foren vorgesehen. Auch andere Veranstaltungen wie Workshops oder Vorträge von Fachleuten könnten Teil des Prozesses sein, falls die Mitwirkenden diese wünschen.

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Moderiert und begleitet werden die Veranstaltungen vom Büro für urbane Projekte aus Leipzig. Der Verlauf und die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses werden auf der Internetseite der Stadt Dresden dokumentiert. Vorschläge, Hinweisen und Anfragen, die die Bürger in den Beteiligungsprozess einbringen möchten, können ab Donnerstag, 25. November schriftlich an Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt, Postfach 12 00 20, 01001 Dresden oder per E-Mail an [email protected] gerichtet werden.

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