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Dresden

Mehr Platz für Goldtakine im Dresdner Zoo

Die riesigen Goldtakine teilen sich im Dresdner Zoo künftig die Anlage mit einem Vogel-Paar, haben aber nun deutlich mehr Auslauf.

Die neue Goldtakin-Anlage ist wesentlich größer und lässt weder für Tier noch Besucher Langeweile aufkommen.
Die neue Goldtakin-Anlage ist wesentlich größer und lässt weder für Tier noch Besucher Langeweile aufkommen. © René Meinig

Dresden. Sie gehören zu den seltensten Bewohnern im Dresdner Zoo und sind gleichzeitig Publikumslieblinge: die mächtigen und doch verspielten Goldtakine.

In den vergangenen Monaten wurde die benachbarte Anlage der Mandschurenkraniche so umgestaltet, dass sie ab sofort auch von den Goldtakinen nutzbar ist. Am Donnerstag wurde das umgestaltete Gehege übergeben.

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Der fünfköpfigen Goldtakin-Gruppe mit Männchen Shen, den beiden Weibchen Joko und Chengdu und ihren Jungtieren Cuong und Dagu steht damit nun mehr als doppelt so viel Lauffläche zur Verfügung, insgesamt rund 1.900 Quadratmeter.

"Schattige Ruheorte, eine neue Kletterfels-Formation, große Grasflächen sowie ein Badebecken machen den neuen Anlagenbereich sowohl für die Tiere als auch für die Besucher deutlich attraktiver, da die Tiere nun aus verschiedenen Blickwinkeln und zum Teil ohne optische Barriere beobachtet werden können", teilte Zoo-Sprecherin Katrin Kretschmer mit.

Ihr Gehege teilen sich die Goldtakine von nun an mit den Mandschurenkranichen.
Ihr Gehege teilen sich die Goldtakine von nun an mit den Mandschurenkranichen. © René Meinig

Durch intensives Schubbern an den Bäumen und Einbauten hätten die Goldtakine bereits am ersten Tag ihr neues Revier markiert. Die Kraniche beobachteten die neuen Mitbewohner zunächst aus sicherer Entfernung in einem nur für sie zugänglichen Bereich, in den sie sich jederzeit zurückziehen können. "Sehr schnell verloren sie aber ihre Scheu und akzeptieren nun die goldigen Nachbarn", so Katrin Kretschmer.

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Goldtakine leben in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi im Qin-Ling-Gebirge und genießen in China denselben Schutzstatus wie der Große Panda. Das namensgebende blonde bis strohfarbene Fell ist bei den Männchen besonders intensiv, fast goldfarben gefärbt. (SZ/hbe)

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