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Trotz Corona viele Elterntaxis und Raser in Dresden

Das Ordnungsamt hat über eine Woche lang vor Dresdner Schulen kontrolliert. Wo sie besonders viele Verstöße feststellen mussten.

Auch in der Corona-Zeit blockieren Eltern, die ihre Kinder von der Schule abholen, die Dresdner Straßen und sorgen so im schlimmsten Fall für gefährliches Verkehrschaos.
Auch in der Corona-Zeit blockieren Eltern, die ihre Kinder von der Schule abholen, die Dresdner Straßen und sorgen so im schlimmsten Fall für gefährliches Verkehrschaos. © Symbolbild: Peter Steffen/dpa

Dresden. Während einer Schwerpunktkontrolle rund um Dresdner Schulen vom 10. bis 20. November haben Mitarbeiter des Dresdner Ordnungsamts insgesamt 150 Verwarnungen wegen Verkehrsverstößen ausgesprochen. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

Demnach wurden in dem Zeitraum die Straßen im Umkreis von insgesamt 25 Schulen und drei Kitas näher unter die Lupe genommen.

"Die Sicherheit unserer Kinder ist wichtig und erfordert konsequente Kontrollen – gerade in der besonderen Lage und auch im Schulwegealltag, vor allem aber geht es um Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer", erklärt Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) die Aktion.

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An fünf Schulen wurde besonders intensiv und häufiger kontrolliert, unter anderem vor der Waldorfschule auf der Marienallee in der Radeberger Vorstadt. Hier waren dem Ordnungsamt schon im September besonders viele Falschparker aufgefallen.

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Auch dieses Mal seien "sehr viele ordnungswidrig geparkte Fahrzeuge festgestellt" worden, so die Stadtverwaltung. Weitere Problem-Hotspots: die 43. Grundschule am Riegelplatz in Kaditz, das Gymnasium Pieschen auf der Erfurter Straße in der Leipziger Vorstadt und die 88. Grundschule auf der Dresdner Straße in Pillnitz. (SZ/dkr)

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