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Ex-Dynamo Schubert nimmt Kampf auf

Er war bereits die Nummer eins bei Schalke 04, geriet aber in die Kritik. Nun stellt sich der 22-Jährige in einem sächsischen Torwart-Duell um den Stammplatz.

Von Oscar Jandura
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Auf Schalke will Ex-Dynamo Markus Schubert nun zum Stammtorwart aufsteigen. Sein Trainer David Wagner (l.) hat noch nicht entschieden, ob "Schubi" oder Ralf Fährmann die neue Nummer eins wird.
Auf Schalke will Ex-Dynamo Markus Schubert nun zum Stammtorwart aufsteigen. Sein Trainer David Wagner (l.) hat noch nicht entschieden, ob "Schubi" oder Ralf Fährmann die neue Nummer eins wird. © dpa/Guido Kirchner

Neue Saison, neues Glück? Markus Schubert hatte sich seinen Traum von der Bundesliga bereits verwirklicht. Scheinbar. Insgesamt neunmal stand der Ex-Dynamo in der vorigen Saison bei Schalke 04 im Tor, hatte eigentlich schon einen Stammplatz versprochen bekommen. Allerdings geriet der erst 22 Jahre alte Schlussmann dann wegen einiger Unsicherheiten in die Kritik, immerhin kassierte er 18 Gegentreffer. Trainer David Wagner setzte schließlich doch wieder auf Alexander Nübel.

Die eigentliche Nummer eins auf Schalke hatte erst die Rote Karte gesehen und war dann wegen seines angekündigten Wechsels zu Bayern München bei den Fans in Ungnade gefallen.

Nun Nübel weg, der Weg für Schubert also frei. So war das geplant, als er sich nach einigem Hickhack im Frühjahr 2019 für den Wechsel von Dresden nach Gelsenkirchen entschied. Doch nun muss er sich den Status als Nummer eins bei den Königsblauen erst einmal neu erarbeiten. Dabei kommt es zu einem internen sächsischen Duell. 

Denn mit Ralf Fährmann, der in der Jugend beim Chemnitzer FC zwischen den Pfosten gestanden hat, ist sozusagen Nübels Vorgänger als Nummer eins zu Schalke zurückgekehrt. Der 31-Jährige war in der Vorsaison zu Norwich City nach England und zu Brann Bergen in Norwegen ausgeliehen. In dieser Zeit bestritt er lediglich drei Spiele.

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Stammplatz im zweiten Anlauf?

Trotzdem ist es ein offener Konkurrenzkampf zwischen Talent Schubert und Routinier Fährmann. Dabei sehen sie sich eher als Teamkollegen, nicht als Gegner. "Wir wollen uns alle verbessern und pushen uns gegenseitig hoch", erklärt Schubert seine Beziehung zu "Ralle" Fährmann. "Wenn man sich bekriegen würde, macht es keinen Spaß. Wir sind ein geiles Team", sagt er in einem Interview für die Internetseite des Vereins.

"Wer es am besten in der Vorbereitung macht, hat es auch verdient, zu spielen", sagt Fährmann. Beide Torhüter haben mit der vergangenen Saison abgeschlossen, wollen nun nach vorne schauen. Bis zum ersten Spieltag gegen Bayern München hat Schalke noch sechs Wochen Zeit  - auch für die Antwort in der Torwart-Frage.

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