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Drei Verletzte nach Unfall auf A4

Kurz vor der Anschlussstelle Görlitz ist am Montagnachmittag ein Renault mit einem Lkw kollidiert. Voraus ging ein missglücktes Überholmanöver.

Die Front des Renault ist völlig beschädigt.
Die Front des Renault ist völlig beschädigt. © Danillo Dittrich

Ein missglücktes Überholmanöver hat am Montagnachmittag zu einem schweren Unfall auf der A4 bei Görlitz geführt.

Ein mit mehreren Personen besetzter Kleintransporter war kurz nach 13 Uhr aus Richtung Dresden nach Polen unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Görlitz setzte der 38-jährige polnische Fahrer zum Überholen eines Sattelzugs an, der vor ihm war. "Beim Ausscheren auf die linke Spur sah er jedoch ein Auto hinter sich näher kommen", berichtet ein Polizeisprecher. "Jedoch zu spät." Der Kleintransporter-Fahrer versuchte noch einzuscheren, doch kollidierte dabei mit dem Sattelzug, in dem ein 40-jähriger Pole saß.

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Im Kleintransporter saßen laut Polizei noch vier polnische Frauen im Alter von 51, 57, 59 und 69 Jahren sowie ein polnischer Mann im Alter von 17 Jahren. Durch den Unfall erlitten die 57-Jährige und die 59-Jährige jeweils schwere Verletzungen und der Teenager leichte Verletzungen.

Der Renault musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden belief sich auf 16.000 Euro. Die A4 war in Fahrtrichtung Görlitz bis kurz vor 16 Uhr voll gesperrt.

Update 2.2., 10.30 Uhr: In einer gestrigen Version dieses Artikel stand der Satz "Im Kleintransporter saßen wohl noch drei Frauen im Alter von 69, 59 und 51 Jahren sowie ein 40-jähriger Mann." Diese Auskunft, die ein Sprecher der Polizei der SZ am Montagabend gegeben hatte, stimmt so nicht. Der 40-Jährige saß vielmehr am Steuer des Lkw. Wir bitten das zu entschuldigen.

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