Görlitz
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Unfallzentrum des Klinikums erneut ausgezeichnet

100 Schwerverletzte werden jährlich im Görlitzer Krankenhaus versorgt. Laut der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie geschieht das auf hohem Niveau.

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Dr. Ralf Banaskiewicz ist Leiter des Görlitzer Unfallzentrums.
Dr. Ralf Banaskiewicz ist Leiter des Görlitzer Unfallzentrums. © PR / Klinikum Görlitz

Das Unfallzentrum des Städtischen Klinikums Görlitz ist rund um die Uhr in der Lage, einen schwerstverletzten Patienten aufzunehmen und optimal zu behandeln - und darf sich daher auch weiterhin Mitglied des "Traumanetzwerk Ostsachsen" nennen. Das hat eine erneute Prüfung im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ergeben. "Alle für die Zertifizierung vorgeschriebenen Kriterien und Voraussetzungen erfüllt das Unfallzentrum am Klinikum Görlitz auf hohem Niveau", teilt Klinikums-Sprecherin Katja Pietsch in einer Pressemeldung mit.

Besonders gut spezialisiert sei das Krankenhaus auf Patienten mit mehreren unterschiedlichen Unfallverletzungen. „Es kommt in den ersten Stunden darauf an, die akut lebensbedrohlichen Verletzungen schnell zu erkennen und in der richtigen Reihenfolge zu therapieren“, sagt der Leiter des Unfallzentrums, Dr. Ralf Banaskiewicz. Im Podcast des Klinikums "Diagnose Wissen" spricht er über seine Arbeit, die Abläufe bei der Notfallversorgung und gibt Tipps für Ersthelfer an einer Unfallstelle.

Notwendig für die jetzt erneuerte Auszeichnung ist beispielsweise ein Hubschrauberlandeplatz, eine Notaufnahme mit Räumen in denen Patienten reanimiert werden können, Operationssäle, eine Intensivstation sowie eine Blutspende-Einrichtung. Das Görlitzer Unfallzentrum erfüllt diese Standards laut Pietsch bereits seit zwölf Jahren und war damals das erste Zentrum in Ostsachsen, das sich dieser Prüfung stellte, die alle drei Jahre stattfindet. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Fachbereichen sei wichtig, weil man nie genau wisse, mit welchen Verletzungen oder in welchem Zustand die Patienten kommen, erklärt Dr. Banaskiewicz.

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Etwas mehr als über 100 Schwerverletzte werden jährlich im Klinikum behandelt. Etwa 30 Prozent davon werden mit Schlaganfall oder Verletzung des Schädels und des Gehirns eingeliefert, um die sich die Mediziner auf den entsprechenden Spezialstationen kümmern. (SZ)