Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Görlitz
Merken

Wie sich die "Grizzlies" für einen Leukämie-Kranken einsetzen

Zur Blutspende- und Typisierungs-Aktion des Görlitzer Football-Vereins kamen ungefähr 30 Leute. Wie es jetzt weitergeht.

Von Marc Hörcher
 1 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Tobias Friebel, Mitglied bei den Görlitz Grizzlies spendete ebenfalls Blut bei der Blutspendeaktion des DRK in Kooperation mit dem Görlitz Grizzlies.
Tobias Friebel, Mitglied bei den Görlitz Grizzlies spendete ebenfalls Blut bei der Blutspendeaktion des DRK in Kooperation mit dem Görlitz Grizzlies. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Etwa 30 Blutspenden und sieben Typisierungen für mögliche Stammzellenspenden - das ist die Bilanz der Hilfs-Aktion des American Football-Vereins „Görlitz Grizzlies“ vom Sonnabend. Bürger waren in der Görlitzer Straßburg-Passage aufgerufen, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Anlass war, dem zehnjährigen Paul aus Stadtroda zu helfen. Er ist an Leukämie erkrankt. Für die Typisierung als möglicher Stammzellenspender sollte man zwischen 17 und 55 Jahre alt sein. Eine ähnliche Aktion hatte der Verein gemeinsam mit dem DRK bereitsvor kurzem gemacht.

Stephanie Berner (zweite von Rechts) hatte sich spontan zur Blutspendeaktion des DRK in Kooperation mit dem Görlitz Grizzlies Football Verein in der Straßburg Passage entschieden.
Stephanie Berner (zweite von Rechts) hatte sich spontan zur Blutspendeaktion des DRK in Kooperation mit dem Görlitz Grizzlies Football Verein in der Straßburg Passage entschieden. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

„Es hätten mehr Teilnehmer sein können, beim letzten Mal haben sehr viele aus dem Team teilgenommen“, bilanziert Daniel Kislicyn, Vorstand der Grizzlies. Das lag auch daran, dass die Grizzlies sich diesmal am selben Termin parallel mit einem Info-Stand beim Zittauer Gebirgslauf präsentierten. Es sei aber trotzdem grundsätzlich immer sinnvoll, sich typisieren zu lassen, vielleicht könne man ja irgendjemandem helfen. Nun dauert es eine ganze Weile, bis die Spenden im Labor auf Antigene untersucht werden. Nur bei großer Übereinstimmung darf ein Helfer seine Stammzellenspende für den Patienten abgeben.