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Grünes Gewölbe: Das wurde gestohlen

Erst nach der Spurensicherung konnten die Museums-Mitarbeiter das Grüne Gewölbe betreten. Nun konnten sie ermitteln, welche Stücke fehlen.

Das sind einige der gestohlenen Schmuckstücke.
Das sind einige der gestohlenen Schmuckstücke. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD

Es dauerte mehr als zwei Tage, bis die Museums-Mitarbeiter identifizieren konnten, was beim Einbruch in das Grüne Gewölbe am Montag überhaupt gestohlen wurde. Grund war die Spurensicherung: Während sie nach kleinsten Hinterlassenschaften der Täter suchte, durfte niemand den Tatort betreten. Nicht einmal der Museumsdirektor.

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Nun ist die Arbeit der Ermittler im Grünen Gewölbe abgeschlossen und die Museumsexperten durften die zerstörten Vitrinen in Augenschein nehmen. Dass die Einbrecher es nicht schafften, die kompletten drei Juwelen-Ensembles mitzunehmen, war bereits bekannt. Doch nun haben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) eine komplette Liste veröffentlicht. Das sind die vermissten Stücke:

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Diamant-Rosen-Garnitur

Degen aus der Diamantrosengarnitur. Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789.
Degen aus der Diamantrosengarnitur. Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Zwei gewölbte Schuhschnallen aus der Diamantrosengarnitur. Werkstatt Christian August Globigs. Dresden 1782-1789.
Zwei gewölbte Schuhschnallen aus der Diamantrosengarnitur. Werkstatt Christian August Globigs. Dresden 1782-1789. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Kleinod des Polnischen Weißen Adler-Ordens aus der Diamantrosengarnitur. Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789.
Kleinod des Polnischen Weißen Adler-Ordens aus der Diamantrosengarnitur. Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Hutagraffe aus der Diamantrosengarnitur. Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789.
Hutagraffe aus der Diamantrosengarnitur. Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Große Diamantrose.
Große Diamantrose. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Epaulette aus der Diamantrosengarnitur (Teilstück vorhanden). Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789.
Epaulette aus der Diamantrosengarnitur (Teilstück vorhanden). Christian August und August Gotthelf Globig. Dresden 1782-1789. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
10 Rockknöpfe aus der Diamantrosengarnitur (einzelne erhalten). Jean Jacques Pallard. Genf 1753.
10 Rockknöpfe aus der Diamantrosengarnitur (einzelne erhalten). Jean Jacques Pallard. Genf 1753. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD

Brilliant-Garnitur

Hutschmuck, sogenannter Reiherstutz aus der Brillantgarnitur. August Gotthelf Globig. Dresden zwischen 1782 und 1807. 
Hutschmuck, sogenannter Reiherstutz aus der Brillantgarnitur. August Gotthelf Globig. Dresden zwischen 1782 und 1807.  © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Achselband oder Epaulette mit dem Sächsischen Weißen Brillanten aus der Brillantgarnitur. Christian August Globig. Dresden zwischen 1782 und 1789.
Achselband oder Epaulette mit dem Sächsischen Weißen Brillanten aus der Brillantgarnitur. Christian August Globig. Dresden zwischen 1782 und 1789. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens aus der Brillantgarnitur. Jean Jacques Pallard. Genf/Wien zwischen 1746 und 1749.
Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens aus der Brillantgarnitur. Jean Jacques Pallard. Genf/Wien zwischen 1746 und 1749. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD

Der Diamantschmuck und die Perlen der Königinnen

Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste. Christian August Globig. Dresden 1782.
Große Brustschleife der Königin Amalie Auguste. Christian August Globig. Dresden 1782. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Aigrette für das Haar in Form einer Sonne. August Gotthelf Globig. Dresden zwischen 1782 und 1807.
Aigrette für das Haar in Form einer Sonne. August Gotthelf Globig. Dresden zwischen 1782 und 1807. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Teilstück eines Muffhakens. Werkstatt Jean Jacques Pallards. Genf/Wien 1746 und 1749.
Teilstück eines Muffhakens. Werkstatt Jean Jacques Pallards. Genf/Wien 1746 und 1749. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD
Brillantkollier der Königin Amalie Auguste (in Teilen erhalten). Ignaz Konrad Plödterl. Dresden 1824.
Brillantkollier der Königin Amalie Auguste (in Teilen erhalten). Ignaz Konrad Plödterl. Dresden 1824. © Abbildung: Grünes Gewölbe / SKD

Die vollständigen Ensembles

Die Einzelteile stammen aus drei der am besten erhaltenen Juwelengarnituren der Welt. 

Die vollständige Brilliantengarnitur. (der grüne markierte Teil ist derzeit ausgeliehen und befand sich zur Zeit des Einbruchs in Sicherheit).
Die vollständige Brilliantengarnitur. (der grüne markierte Teil ist derzeit ausgeliehen und befand sich zur Zeit des Einbruchs in Sicherheit). © undefined
Die vollständige Diamant-Rosen-Garnitur.
Die vollständige Diamant-Rosen-Garnitur. © undefined
Der vollständige Diamantschmuck und die Perlen der Königin (der grüne markierte Teil ist derzeit ausgeliehen und befand sich zur Zeit des Einbruchs in Sicherheit).
Der vollständige Diamantschmuck und die Perlen der Königin (der grüne markierte Teil ist derzeit ausgeliehen und befand sich zur Zeit des Einbruchs in Sicherheit). © undefined

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