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Wenn der Staat sich selbst der Nächste ist

Ein Gesetz soll wegen der Borkenkäferplage Millionen ausschütten - aber nur an den Staatsforst. Dagegen wehrt sich unter anderen die Stadt Zittau.

Von Anja Beutler & Markus van Appeldorn
 6 Min.
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Tilo Freier betreut als Förster den Wald von 200 Privatwaldbesitzern.
Tilo Freier betreut als Förster den Wald von 200 Privatwaldbesitzern. ©  Rafael Sampedro

Der Wald macht gerade keine Freude - jedenfalls nicht seinen Besitzern. Stürme, Borkenkäferbefall und seit über zwei Jahre anhaltende Trockenheit haben dem Wald massiv zugesetzt. Besonders Fichtenbestände sind flächendeckend zerstört, der Holzpreis auf einem historischen Tief. In dieser Situation will sich der Staatsbetrieb Sachsenforst (SBS) per Gesetz mit einer Finanzspritze von beinahe 52 Millionen Euro versorgen lassen - und Privatwaldbesitzer sollen leer ausgehen. Das sorgt für Ärger. 

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