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Sächsische Abgeordnete will Vizechefin der Linken werden

Die Partei wählt in zwei Wochen ihren Vorstand. Auch Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz kandidiert.

Die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke) will Vizechefin der Linken werden.
Die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke) will Vizechefin der Linken werden. © Jürgen Lösel

Die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke) bewirbt sich als stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei. "Ich kandidiere dafür", sagte die Parlamentarierin sächsische.de. Die Linke will bei ihrem Parteitag in zwei Wochen in Erfurt den neuen Vorstand wählen. Die Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger treten nach acht Jahren an der Spitze nicht mehr an.

Köditz, die als Kennerin der rechtsextremen Szene gilt, will ihr Engagement in diesem Bereich auch als Vizeparteichefin fortsetzen. Als weiteren Punkt nannte sie das Thema Demokratie. Mit Blick auf die Maßnahmen zur Coronabekämpfung plädierte Köditz für eine Einbindung der Parlamente.

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Die gebürtige Leipzigerin ist seit 2001 Landtagsabgeordnete der Linken und mittlerweile Sprecherin für antifaschistische Politik. Dem derzeitigen Bundesvorstand gehört sie als Beisitzerin an. Das mehr als 40 Mitglieder umfassende Gremium hat neben zwei Vorsitzenden sechs Vizechefs.

Voraussichtlich wird in Erfurt eine der bisherigen Stellvertreterinnen, Janine Wissler, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die zweite Favoritin ist die thüringische Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow.

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