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Radeberg lehnt geplanten Sachsen-Energie-Funkmast erneut ab

Der Energieversorger Sachsen-Energie plant in Radeberg einen 46 Meter hohen Funkmast. Bald wird das Landratsamt über den Bauantrag entscheiden. Wie sich die Stadt Radeberg positioniert.

Von Verena Belzer
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So würde der geplante Funkmast in Radeberg von der Heidestraße aus gesehen aussehen.
So würde der geplante Funkmast in Radeberg von der Heidestraße aus gesehen aussehen. © Visualisierung: Sachsen-Energie

Radeberg. Der ostsächsische Energieversorge Sachsen-Energie will in Radeberg an der Heinrich-Gläser-Straße einen Funkmast errichten. Sowohl in der Bevölkerung als auch der Stadtverwaltung gibt es jedoch Vorbehalte gegen das Bauvorhaben. Die Stadt hatte sich in einer ersten Stellungnahme an das Landratsamt in Bautzen - hier wurde der Bauantrag eingereicht - bereits einmal kritisch geäußert. "Aufgrund der vorhandenen Gemengelage in diesem Bereich mit vorhandenem Bestand an Kinderbetreuungseinrichtungen im Umkreis von 500 Metern wird eingeschätzt, dass dieses Bauvorhaben mit den öffentlichen Belangen an diesem Standort nicht vereinbar ist", schrieb die Stadtverwaltung. Nun ist das Vorhaben ein zweites Mal abgelehnt worden.

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