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Riesa

Kirchenretter bekommen Förderzusage

Seit Jahren arbeitet der Verein aus Riesa-Canitz am Wiederaufbau des Gotteshauses. Nun sind die Mitglieder einen großen Schritt weiter.

Ralf Zscherper und Hannelore Risse vom Verein zur Förderung des Wiederaufbaus der Kirche zu Canitz im Sommer 2019.
Ralf Zscherper und Hannelore Risse vom Verein zur Förderung des Wiederaufbaus der Kirche zu Canitz im Sommer 2019. © Lutz Weidler

Riesa. Eine gute Nachricht kurz vor Ostern können die Kirchenretter aus Riesa-Canitz verkünden. Man habe nun "die Nachricht bekommen, dass die letzten noch fehlenden Fördergelder bewilligt wurden", heißt es in einer Mitteilung des Vereins zur Förderung des Wiederaufbaus der Kirche zu Canitz anlässlich der Feiertage. 

Konkret handelt es sich dabei um Geld aus dem Leader-Programm. "Der offizielle Bescheid fehlt noch", sagt Vereins-Chef Ralf Zscherper, der deswegen auch noch nichts zu der bewilligten Summe sagen möchte. Aber im Grunde stünden jetzt lediglich noch Formalien aus. Mit dem Geld wären soweit alle notwendigen Eigenmittel aufgebracht, um die Kirche in Canitz wieder so aufzubauen, dass sie auch für Gottesdienste benutzbar ist. 

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Verein ist seit 2005 aktiv

Der Canitzer Verein arbeitet bereits seit etwa 15 Jahren darauf hin, die zu DDR-Zeiten abgerissene Kirche wieder aufzubauen. Nachdem zunächst die Mauern notgesichert und ein Dach errichtet wurden, geht es nun an den eigentlichen Wiederaufbau. Der soll wohl rund 400.000 Euro kosten, hieß es im Sommer 2019. 

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Einen guten Teil der Eigenmittel hatte der Verein bereits kurz danach über die MDR-Sendung "Mach dich ran" erspielt. Dort belegte die Canitzer Mannschaft am Ende den dritten Platz und erspielte damit 70.000 Euro Fördergeld von der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler. Der Canitzer Förderverein kann damit weiter darauf hoffen, dass zur 800-Jahr-Feier des Ortes im Jahr 2021 mindestens schon gebaut wird. 

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Blick auf die Kirche in Canitz. Die ehemalige Ruine hat mittlerweile ein Dach, das das Haus vor Wind und Wetter schützt. © Sebastian Schultz

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