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Sebnitzer Sängerhof soll schöner werden

Der Sängerhof in Sebnitz wird gepflastert und eine Fassade frisch gestrichen. Auch für den dunklen Durchgang gibt es schon einen Plan.

Sängerhof in Sebnitz: Pflaster für den Schotterweg, Licht für den Durchgang.
Sängerhof in Sebnitz: Pflaster für den Schotterweg, Licht für den Durchgang. © Steffen Unger

In Sebnitz steht eine größere Baumaßnahme im Sängerhof bevor. Der Hof zwischen Schandauer Straße und Neustädter Weg, in dem sich unter anderem die Stadtbibliothek, das DRK-Mehrgenerationenhaus, der Jugendclub Sebnitz und die Räume des Sebnitzer Bergsteigerchors befinden, soll befestigt werden.

Bisher ist nur ein Teil des Sängerhofs gepflastert. Die übrigen Bereiche, darunter der Eingangsbereich vor der Bibliothek und der Fußweg in Richtung Kunstblumenmanufaktur besitzen nur eine Schotterdecke. Diese unbefestigten Flächen sollen jetzt neu gestaltet werden. Das hat der Stadtrat beschlossen. Dafür sind Betonpflaster und Granitpflaster vorgesehen. Die vorhandenen Grünflächen in dem Hof bleiben erhalten.

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Alarmanlage fürs Museumsdepot

Die Oberflächengestaltung hat noch einen tieferliegenden Auslöser. Die Schmutzwasserableitung der Bibliothek ist laut Stadtverwaltung teilweise defekt und muss komplett neu an die Abwasseranlagen angeschlossen werden. In diesem Zuge wird auch eine ehemalige Kläranlage abgebrochen und verfüllt sowie eine geordnete Regenentwässerung für den Hof hergestellt.

Insgesamt sind umfangreiche Tiefbau- und Rohrleitungsarbeiten notwendig. Die Kosten dafür summieren sich auf rund 124.000 Euro. Gebaut wird im Juni und Juli.

Ebenfalls noch in diesem Sommer wird im Gebäude Schandauer Straße 8/8a am Sängerhof eine neue Alarmanlage installiert. Dort befindet sich seit einiger Zeit das Depot der Städtischen Sammlungen Sebnitz, in dem die Bestände des Sebnitzer Museums lagern. Anschließend im September wird die Fassade der Bibliothek frisch gestrichen.

Dunkler Durchgang wird illuminiert

Nach dem Abschluss der Arbeiten dürfte sich auch am Durchgang in den Sängerhof von der Schandauer Straße etwas tun. Diese dunkle Einfahrt ist bislang wenig attraktiv. Als Verbindungsachse zwischen der Manufaktur Deutsche Kunstblume und dem Sebnitzer Markt soll der Durchgang deshalb einladender gestaltet werden.

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Geplant sind Lichtinstallationen und Hinweistafeln, eine besondere Rolle soll das Maskottchen Blumenmädchen "Lotte" spielen. Für diese Idee haben die Stadt und die im Sängerhof ansässigen Vereine im vergangenen Jahr einen mit 5.000 Euro dotierten Preis beim Wettbewerb "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen" des Freistaats gewonnen.

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