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DSC-Volleyballerinnen siegen beim Comeback

Drei Wochen ruhte beim amtierenden deutschen Volleyballmeister der Spielbetrieb. In Straubing gewinnen die Dresdnerinnen dennoch - und freuen sich nicht nur darüber.

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Kehrte in Straubing nach vierwöchiger Verletzungspause zurück: DSC-Mittelblockerin Monique Strubbe, die auch gleich zur wertvollsten Spielerin des deutschen Meisters gekürt wurde.
Kehrte in Straubing nach vierwöchiger Verletzungspause zurück: DSC-Mittelblockerin Monique Strubbe, die auch gleich zur wertvollsten Spielerin des deutschen Meisters gekürt wurde. © Archiv: Matthias Rietschel

Straubing. Nach dreiwöchiger Corona-Zwangspause sind die Volleyballerinnen des Dresdner SC erfolgreich in den Wettkampfmodus zurückgekehrt. In Straubing gewann der amtierende deutsche Meister sein Bundesliga-Nachholspiel nach 101 Minuten mit 3:1 (15:25, 25:22, 25:19, 25:19) und feierte eine gelungene Generalprobe für das ebenfalls verschobene Pokalfinale, das am Sonntag in Wiesbaden steigt.

Mit Blick auf die Partie gegen den MTV Allianz Stuttgart war vor allem interessant, ob DSC-Trainer Alexander Waibl noch personelle Probleme plagten. Doch in Bayern konnte der 53-Jährige auf einen Großteil seines Stammpersonals setzen. So erhielten unter anderem Leistungsträgerinnen wie Maja Storck (2 Punkte) und Kapitänin Jennifer Janiska (12 Punkte) Spielpraxis.

Zudem kehrte Mittelblockerin Monique Strubbe nach gut vierwöchiger Verletzungspause ins Team zurück, machte 13 Punkte und wurde umgehend zur wertvollsten Spielerin gewählt. Die meisten Punkte gingen allerdings auf das Konto von Julia Wesser, die auf 15 Zähler kam, gefolgt von Kristina Kicka, der 14 Punkte gelangen.

„Am Anfang haben wir im Angriff zu viel zugelassen, haben nicht gut Abwehr gespielt, zudem hat das der Gegner wirklich gut gemacht. Dann haben wir langsam angefangen, aus der Abwehr etwas genauer zu spielen und haben dann auch mehr Wirkung mit dem Aufschlag erzielt. Maja hatte sich am Knie wehgetan, deshalb wollten wir sie dann schonen. Insgesamt haben die Mädels das gezeigt, was nach dieser Corona-Pause möglich war. Ich habe versucht, möglichst vielen Einsatzzeiten zu geben und ich denke, jede Spielerin hat etwas Gutes mitgenommen“, wurde Alexander Waibl auf der DSC-Webseite zitiert. (SZ)