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Dynamo-Außenverteidiger Löwe positiv auf Corona getestet

Offenbar gibt es bei Dynamo die nächste schlechte Nachricht: Chris Löwe fällt mit einer Corona-Infektion aus. Was das für die SGD bedeutet.

Wie konnte das passieren? Chris Löwe (r) und Heinz Mörschel nach dem Pokal-Aus vergangene Woche. Nun fällt Löwe offenbar wegen einer Corona-Infektion aus.
Wie konnte das passieren? Chris Löwe (r) und Heinz Mörschel nach dem Pokal-Aus vergangene Woche. Nun fällt Löwe offenbar wegen einer Corona-Infektion aus. © Archiv: dpa/Jan Woitas

Dresden. Als wäre die sportliche Situation nach der jüngsten Negativserie mit acht Niederlagen in den vergangenen neun Pflichtspielen nicht schon angespannt genug, muss Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden nun eine weitere Hiobsbotschaft verkraften.

Wie die Bild-Zeitung am Dienstagabend berichtet, wurde Außenverteidiger Chris Löwe - einer der wenigen Lichtblicke der jüngsten Partien - positiv auf das Coronavirus getestet. Der 32-Jährige verfügt den Angaben zufolge über einen kompletten Impfschutz, dennoch begab sich der Plauener umgehend in Isolation und fehlte deshalb beim Dienstagstraining. Wie die Bild weiter berichtet, könne Löwe nach fünf Tagen - einen negativen Test vorausgesetzt - die Isolation wieder beenden. Klar ist damit, dass der zuletzt auch als Kapitän aufgelaufene Löwe für das wichtige Auswärtsspiel am Freitagabend in Kiel ausfällt.

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Weil Löwes Teamkollegen ebenfalls geimpft sind, müssen sie den Regularien der Behörden und der DFL zufolge nicht in Quarantäne und können - vorausgesetzt sie sind frei von Symptomen - ganz normal weiter trainieren und in der Liga auflaufen.

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Zu den Heimspielen sollen weiterhin auch negativ auf das Coronavirus getestete Zuschauer ins Stadion dürfen. Das hat auch etwas mit dem Leitbild des Vereins zu tun.

Erst vor dem Pokalspiel gegen St. Pauli hatte sich Trainer Alexander Schmidt mahnend zu dem Thema geäußert. "Es wäre eine extreme Schwächung, wenn auf einmal zwei, drei, vier Leistungsträger ausfallen würden. Es würde uns schwer treffen, wenn wir zu den Verletzten noch Corona-Fälle hätten", so der 53-Jährige.

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