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Dynamo

Dynamo: Bei Aufstieg kein Umbruch

Sportchef Ralf Becker plant für die Rückkehr in die zweite Liga kaum Neuzugänge. Und sollte der Aufstieg verpasst werden sowieso nicht.

Dynamos Sportchef Ralf Becker (Mitte) ist mit dem Kader sehr zufrieden, einen Umbruch bei Aufstieg werde es deshalb nicht geben.
Dynamos Sportchef Ralf Becker (Mitte) ist mit dem Kader sehr zufrieden, einen Umbruch bei Aufstieg werde es deshalb nicht geben. © dpa/Robert Michael

Dresden. Die Planungen für die nächste Saison bei Drittliga-Tabellenführer Dynamo Dresden schreiten voran, und immer öfter ist dabei mittlerweile von der 2. Bundesliga die Rede - dabei hat man noch nicht mal die Hinrunde abgeschlossen. Doch sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten haben Zuversicht und Entschlossenheit bei den Dresdnern vergrößert. Und eigentlich war ja auch nie etwas anderes das Ziel, als nach dem schmerzvollen und tränenreichen Abstieg im Juni 2020 sofort wieder in die zweite Liga zurückzukehren.

Dafür, das stellt Sportchef Ralf Becker jetzt fest, ist schließlich auch die neuformierte Mannschaft zusammengestellt worden. Im Falle des Aufstiegs müsse daher nur bedingt personell nachgerüstet werden. "Wir haben eine Mannschaft zusammengestellt, mit der wir weiterplanen - egal, in welcher Liga wir spielen", sagte Becker der Sport-Bild. Er benötige daher keine Schublade, in der zehn Neuzugänge für den Aufstiegsfall liegen.

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Man habe junge Spieler im Team, denen eine entsprechende Entwicklung zugetraut werde. Ebenso gäbe es auch gestandene Zweitliga-Spieler, die sich vor keinem zu verstecken bräuchten. "Es hat sich ein intaktes Team gefunden", betonte Becker. Für den Fall, dass Dynamo länger in der 3. Liga bleiben müsse, gäbe es allerdings auch nur einen Weg: "Der Großteil der Spieler müsse aus der eigenen Akademie kommen." Finanzielle Zwänge sind dann der ausschlaggebende Grund.

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