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Leben und Stil

Gute Wallboxen müssen nicht teuer sein

Mit einer Wallbox lassen sich Elektroautos daheim flott laden. Der ADAC hat sechs dieser Wandladestationen genauer unter die Lupe genommen.

Sicher und schnell laden: Am besten geht das über eine Wallbox daheim und spezielle Ladesäulen.
Sicher und schnell laden: Am besten geht das über eine Wallbox daheim und spezielle Ladesäulen. © dpa/Andrea Warnecke

München. Wandladestationen erlauben schnelles Aufladen von Elektroautos auch zuhause. Ihre Installation wird von der KfW-Bank mit bis zu 900 Euro gefördert. Der ADAC hat sich sechs solcher förderfähigen Wallboxen mit App-Unterstützung angesehen. Das Ergebnis: Alle laden zuverlässig, eine Wandladestation scheiterte aber bei der Sicherheitsprüfung.

Testsieger ist die Wallbox von Kostad (Note 1,8, "gut", Preis: über 1100 Euro). Per App lässt sich der Ladestrom in Echtzeit einstellen sowie der Energieverbrauch ablesen. Kostad hat das getestete Modell TX-1000 zwar inzwischen aus dem Programm genommen. Da es aber auf der Terra AC-Wallbox von ABB basiert, dürften laut ADAC die Ergebnisse darauf übertragbar sein.

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Ebenfalls ein "gut" erhielten die Boxen von Vestel (2,1, circa 800 Euro) und Volkswagen (2,1, rund 700 Euro), jeweils kostengünstiger als der Testsieger. Bei beiden lobt der ADAC die Kabelaufbewahrung: Bei VW lässt sich das Ladekabel um die Boxen wickeln, bei Vestel der Stecker zusätzlich in einer Steckergarage parken.

© Quelle: ADAC

Daneben gab es noch einmal "gut" und einmal "befriedigend". Der Testverlierer unter den sechs geprüften Ladeboxen fiel mit der Note 5,0 glatt durch. Grund dafür war eine nicht auslösende Überwachungseinrichtung. Sie kann nach ADAC-Angaben schlimmstenfalls dazu führen, dass ein Schutzschalter wirkungslos wird - ein Stromschlag könnte die Folge sein. Der Hersteller hat laut ADAC bereits Nachbesserung angekündigt.

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Das Fazit: Eine gute Wallbox muss nicht das teuerste Modell sein. Für E-Mobilistinnen und Mobilisten ohne große Zusatzwünsche, reichen auch die günstigen Boxen. Wichtig sind laut ADAC vollständige Bedienungs- und Montageanleitungen. Am besten sind sie gleich per QR-Code direkt am Ladegerät abrufbar. Die Konformitätserklärung sollte beiliegen oder mindestens online abrufbar sein.

Auch wichtig: Ein Blick auf den Standby-Verbrauch der Ladestationen. Der variiert von Modell zu Modell teils enorm. (dpa)

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