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Zeitplan für VWs ID.3-Auslieferung steht

Anfang September bekommen die ersten Kunden ihr Elektroauto. Sie kommen aus dem Werk in Zwickau - und bald auch aus Dresden.

Von Nora Miethke
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VWs Elektro-Hoffnung: der ID.3.
VWs Elektro-Hoffnung: der ID.3. © kairospress

 Der Zeitplan für den Start der ID. Familie von Volkswagen steht nun endgültig fest. Ab dem 17. Juni kann in den meisten europäischen Ländern die auf 30.000 Fahrzeuge limitierte „1st Edition“ des ID.3 verbindlich bestellt werden. 

Die Auslieferung der Fahrzeuge soll Anfang September beginnen, teilte VW am Mittwoch mit. Das Fahrzeug wird in Zwickau gebaut und soll auch ab 2021 in der Gläsernen Manufaktur in Dresden montiert werden. 

„Die großangelegte Elektro-Offensive der Marke Volkswagen wird mit dem ID.3 nun auf der Straße sichtbar. Das Auto unterstreicht unseren Anspruch, alltagstaugliche und bezahlbare emissionsfreie Mobilität für alle anzubieten“, sagt Ralf Brandstätter, designierter neuer Vorstandschef der Marke VW. In der Basisausstattung kostet der ID.3 unter 30 000 Euro.

Die in den Medien wiederholt erwähnten Software-Probleme bestehen darin, dass zum Marktstart im September die Funktion App Connect sowie der Fernbereich des Head-up-Displays noch nicht aktiviert sein werden. Frühbucher können zwischen einem Auslieferungstermin im September oder im vierten Quartal wählen. 

Wer sich für die spätere Variante entscheidet, soll schon bei der Schlüsselübergabe über sämtliche Funktionen verfügen. Die allerersten Bezieher werden noch ein Softwareupdate für die zwei ausstehende Digitalfunktionen zu Beginn des nächsten Jahres erhalten.

Die vergangenen Monate unter erschwerten Pandemie-Bedingungen seien für die gesamte ID.3-Mannschaft eine große Herausforderung gewesen, betont Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen. Zeitweise mussten Beschäftigte von VW Sachsen in Dresden, Zwickau und Chemnitz in Kurzarbeit gehen. „Umso wichtiger ist es, dass der Marktstart des ID.3 nun unmittelbar bevorsteht“, so Ulbricht.