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Zittau

Zittau: Turnhallen-Sanierung verzögert sich

Solange der Streit um den Haushalt nicht beigelegt ist, werden die über zwei Millionen Euro teuren Bauarbeiten nicht starten.

Die Turnhalle an der Lisa-Tetzner-/Kantstraße in Zittau.
Die Turnhalle an der Lisa-Tetzner-/Kantstraße in Zittau. © Matthias Weber (Archiv)

Eigentlich hätten die Arbeiten für den Umbau und die Sanierung der Turnhalle an der Zittauer Tetzner-/Kantstraße längst laufen sollen. Doch der Start ist immer noch nicht absehbar. Die Maßnahme könnte erst nach dem Beschluss des Haushalts der Stadt für das laufende Jahr freigegeben werden, heißt es dazu auf SZ-Anfrage aus dem Rathaus. Wann der Stadtrat den Haushalt verabschiedet und ob die Sanierung dann noch in dem Papier steht, ist derzeit unklar. Ungeachtet dessen hofft die Stadtverwaltung weiter, dass die Baumaßnahme Ende 2023 abgeschlossen ist.

Ursprünglich sollte die ehemalige Armeeturnhalle schon mal abgerissen werden. Da Zittau aber zu wenige Hallenkapazitäten hat und sich den Neubau mehrerer Hallen nicht leisten kann, soll sie nun noch einmal für eine Lebensdauer von deutlich über einem Jahrzehnt ertüchtigt werden. Die Halle wird für rund 2,3 Millionen Euro auf einen zeitgemäßen Standard für den Schulsport, das Vereinstraining sowie nationale und internationale Wettkämpfe gebracht. Dafür bekommt sie unter anderem eine ausziehbare Teleskop‐Tribüne. Auch Messen und andere Großveranstaltungen sind darin vorgesehen. Während der Bauarbeiten sollen die Sportler in der dann fertigen, neuen Weinau-Turnhalle trainieren.

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Um den Haushalt der Stadt gibt es ein Tauziehen der Stadtratsfraktionen. Aktuell verhandeln sie gemeinsam - offenbar alle außer der AfD - darüber, wie sie die finanziellen Probleme der Stadt beheben können. (SZ/tm)

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