Bischofswerda
Merken

Bischofswerda: Noch freie Plätze für "Spätschicht"-Touren

Am 1. Juli öffnen Unternehmen und Einrichtungen in Bischofswerda und Umgebung für Betriebsführungen. Wo sich Interessierte anmelden können.

Von Miriam Schönbach
 3 Min.
Teilen
Folgen
Hella Wendler arbeitet in der Weberei des Medizinprodukte-Herstellers Temedia in Bischofswerda. Das Unternehmen ist bei der Spätschicht am 1. Juli dabei.
Hella Wendler arbeitet in der Weberei des Medizinprodukte-Herstellers Temedia in Bischofswerda. Das Unternehmen ist bei der Spätschicht am 1. Juli dabei. © SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Bis 27. Juni können sich noch Interessierte für die vier Spätschicht-Touren am 1. Juli in Bischofswerda anmelden. Wirtschaftsunternehmen sowie soziale Einrichtungen in der Stadt und der näheren Umgebung öffnen bereits zum vierten Mal ihre Türen für einen Blick hinter die Kulissen. „Die Spätschicht im vergangenen Jahr nutzten trotz Corona-Auflagen über 100 Besucher, mehr als doppelt so viele wie bei der Premiere. Für Erstaunen sorgten die innovativen Produkte unserer Unternehmen, deren wirtschaftliche Stabilität und weltweite Geschäftsbeziehungen“, sagt Wirtschaftsförderer und Spätschicht-Organisator Manuel Saring.

Das bieten die vier Touren

Auch bei der diesjährigen Auflage können insgesamt zwölf Unternehmen besichtigt werden. Die Tour 1 führt ins Gewerbegebiet Bischofswerda Nord und nach Wölkau zu den Kunststoffunternehmen Schoplast und SchoForm sowie den Internet-Versandhändler B & W Handelsgesellschaft für Elektronikzubehör. Aus dessen Lager in Bischofswerda werden jährlich circa 1,5 Millionen Pakete versendet.

Anzeige
DAS bekommst Du im Juli bei MediaMarkt gratis!
DAS bekommst Du im Juli bei MediaMarkt gratis!

Dresdens größter Elektronikprofi senkt für Dich im Sommer die Preise auf Haushaltsgeräte und liefert Sie dir kostenfrei*. Schau ins aktuelle Prospekt für Top Kühlschränke, Waschmaschinen, Küchengeräte und vieles mehr!

Die Tour 2, die sogenannte Soziale-/Pflege-Route, besucht die Werkstatt der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft sowie die Geschäftsstelle der IKK classic. „Mit dieser besonderen Tour zeigen wir auch in diesem Jahr wieder, dass die Branche der größte Arbeitgeber in Bischofswerda ist“, sagt Manuel Saring.

Die Firma Pulp-Tec ist einer der führenden Hersteller von Faserguss in Europa und seit Mitte 2021 in Bischofswerda zu Hause. Die Faserformprodukte, wie sie Produktionsleiter Sebastian Schuhmann zeigt werden zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt. Auch d
Die Firma Pulp-Tec ist einer der führenden Hersteller von Faserguss in Europa und seit Mitte 2021 in Bischofswerda zu Hause. Die Faserformprodukte, wie sie Produktionsleiter Sebastian Schuhmann zeigt werden zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt. Auch d © SZ/Uwe Soeder

Die Tour 3, die „B98-Tour“, wiederum macht bei Roth-Umwelttechnik, Fiedler Maschinenbau und Technikvertrieb sowie Bistra Bau Halt. Der Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbauer beschäftigt derzeit an zwei Standorten in Schmölln-Putzkau und Dohma bei Pirna 185 Mitarbeitende.

Die Tour 4 ist überschrieben mit „Bischofswerdaer Branchenvielfalt“. Wer sich für diese Route entscheidet, erfährt mehr über den Medizinprodukte-Hersteller Temedia, das Unternehmen Pulp-Tec, das mit seinen recyclebaren Faserguss-Produkten Fernseher, Staubsauger, Computer und Wein verpackt, sowie die Schiebocker Fleischverarbeitungsgesellschaft.

Das ist bei der Anmeldung zu beachten

Die Sitzplatzanzahl ist pro Tour auf 50 Plätze limitiert, teilt die Stadtverwaltung mit. Bei der Anmeldung kann eine Wunsch-Tour angegeben werden. Für den Fall, dass diese ausgebucht ist, wird darum gebeten, eine Ersatz-Route zu nennen. Der Buszustieg erfolgt am 1. Juli, 16 Uhr, auf dem Altmarkt vor dem Rathaus. Von dort geht es zu den Unternehmen und Einrichtungen. Jede Runde dauert etwa drei bis vier Stunden, da für jedes Unternehmen ein Zeit-Fenster von einer guten Stunde gerechnet wird.

Die „Spätschicht“ wird durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Bischofswerda veranstaltet. Unterstützt wird das Projekt durch die Kreishandwerkerschaft Bautzen, die IHK-Geschäftsstelle Bautzen sowie den Landkreis Bautzen. Wie in Bischofswerda gaben beziehungsweise geben Unternehmen und Einrichtungen in Bautzen, Hoyerswerda, Radeberg und Kamenz einen Einblick in ihre Arbeit und Produktion. Das Format ist entstanden, um dem Fachkräftemangel, der geringen Kenntnis über die lokale Wirtschaft sowie dem nachlassenden Interesse an Ingenieur-Berufen entgegenzuwirken.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bischofswerda.de/spaetschicht

Der Beitrag wurde am 21. Juni 2022, 19.15 Uhr, korrigiert. Es ist bereits die vierte und nicht wie zuvor vermeldet die dritte "Spätschicht" in Bischofswerda und Umgebung.

Mehr zum Thema Bischofswerda