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Feuilleton

CoronaCast: So geht es der Semperoper

Dramaturgin Juliane Schunke spricht in unserem Podcast über die Folgen der Corona-Krise und erzählt, wie die Dresdner Oper dem "Lockdown" trotzt.

Zu Gast im CoronaCast: Semperoper-Dramaturgin Juliane Schunke
Zu Gast im CoronaCast: Semperoper-Dramaturgin Juliane Schunke © Semperoper Dresden/Foto: Ian Whalen

"Ganz ehrlich: Man fühlt sich wie amputiert", sagt Juliane Schunke. Drastische Worte findet die Dramaturgin für die aktuelle Situation. Ihr Haus, die Semperoper in Dresden, ist geschlossen. Sämtliche Aufführungen fallen bis zum 3. Mai aus - mindestens. Monatelange Planungen, Arbeiten und Proben scheinen umsonst.

Wieso der aktuelle "Lockdown" die Semperoper besonders hart trifft, erklärt Schunke in dieser Folge des CoronaCast. Es geht um den kaum verschiebbaren Spielplan, digitale Angebote der Oper und wie Mitarbeiter von zu Hause arbeiten.

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Proben im Home-Office? Irgendwie und in abgespeckter Form geht das. "Aber das Proben ist das erste, was wir in der Oper wieder voll hochfahren, sobald die Beschränkungen aufgehoben werden", erklärt Schunke. Für die 42-Jährige und ihre Familie sind die eigenen vier Wände wie für so viele in dieser verrückten Corona-Zeit Wohnung, Arbeitsplatz und Schule zugleich.

Der Talk mit Juliane Schunke wurde per Videokonferenz aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt in ihren heimischen Wohnzimmern oder Büros.

Update 15.04 Uhr: Kurz nach der Podcast-Aufzeichnung gab Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur, bekannt, dass mit allen staatlichen Bühnen in Sachsen eine vorzeitige Beendigung der Spielzeit vereinbart worden sei. Die Semperoper wird also vor dem Herbst nicht mehr öffnen.

Fabian Deicke (links oben) und Andreas Szabo (rechts oben) sprechen mit Juliane Schunke von der Semperoper.
Fabian Deicke (links oben) und Andreas Szabo (rechts oben) sprechen mit Juliane Schunke von der Semperoper. © Andreas Szabó

Hier sind ergänzende Links zu Themen, auf die im Talk Bezug genommen wird:

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Andreas Szabó: Eigentlich PR-Referent bei der AWO, moderiert aber den Sächsische.de-Corona-Podcast mit. Früher war Szabó Redakteur beim Radio. Er betreibt auch ein eigenes Blog, in dem es um Medien und Öffentlichkeit geht. 

Fabian Deicke:
Ist seit 2012 bei Sächsische.de und Sächsischer Zeitung und war zuvor beim Radio. Aktuell ist er Kreativdirektor.

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