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Studie zeigt, wo Nebenkosten am günstigsten sind

Die jährlichen Wohnnebenkosten in Deutschland variieren stark. In welchen Kommunen ist besonders viel Geld fällig - und wo vergleichsweise wenig?

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Die Gebühren für Abwasser, Müll und die Höhe der Grundsteuer variieren in Deutschland stark.
Die Gebühren für Abwasser, Müll und die Höhe der Grundsteuer variieren in Deutschland stark. © dpa

Berlin. Die Gebühren für Abwasser, Müll sowie die Höhe der Grundsteuer variieren in Deutschland einer neuen Studie zufolge stark zwischen den einzelnen Kommunen. So liegen diese jährlichen Wohnnebenkosten für einen Musterhaushalt in der bayerischen Stadt Regensburg im Schnitt bei rund 915 Euro, wie ein Vergleich des Forschungsunternehmens IW Consult für den Eigentümerverband Haus und Grund ergab. Im nordrhein-westfälischen Leverkusen wiederum zahlte der gleiche Musterhaushalt demnach mit 2.046 Euro mehr als doppelt soviel.

Die sächsischen Großstädte befinden sich der Studie zufolge im Mittelfeld. So sind in Dresden im Schnitt 1.350 Euro Wohnnebenkosten fällig. Der Großteil entfällt auf die Grundsteuer, gefolgt von Abwasser und Abfall. In Chemnitz sind im Schnitt 1.305 Euro zu zahlen. Leipzig ist mit 1.376 Euro Sachsens Spitzenreiter.

Grundlage für die Berechnung war ein symbolisches alleinstehendes Musterhaus mit 120 Quadratmetern Wohnfläche und vier Bewohnerinnen und Bewohnern - eine übliche Vergleichsgröße, die jedoch in Großstädten nicht immer dem durchschnittlichen Haushaltstyp entspricht. (SZ/hej/dpa)