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Großenhain

Schnelles Internet für Lampertswalde

Der Bund fördert den Breitbandausbau in der Gemeinde und auch in der Stadt Strehla.

Verteilerkasten mit Glasfaserleitungen. Dieser Breitbandausbau für schnelles Internet kann jetzt auch in Lampertswalde und Strehla starten.
Verteilerkasten mit Glasfaserleitungen. Dieser Breitbandausbau für schnelles Internet kann jetzt auch in Lampertswalde und Strehla starten. © Daniel Schäfer

Lampertswalde/Strehla. Mit Bescheid vom 23. November informiert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, dass der Bund den Breitbandausbau in Strehla und der Gemeinde Lampertswalde fördern wird.

Strehla erhält 2,94 Mio. Euro, das entspricht einer Förderquote von 70 Prozent. Damit können 701 Haushalte, 79 Unternehmen und zwei Schulen mit mindestens 50 Mbit/s Breitband versorgt werden.

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Die Gemeinde Lampertswalde erhält 4,2 Mio. Euro, mit einer Förderquote von 50 Prozent. Damit können 1.030 Haushalte, 135 Unternehmen und eine Schule mit mindestens 50 Mbit/s Breitband versorgt werden. Die Kofinanzierung der Ausbaumaßnahme übernimmt der Freistaat Sachsen.

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Schnelles Internet soll nicht mehr lange auf sich warten lassen: Im Frühjahr 2021 sollen bereits die Bagger rollen.

In allen mit schnellem Internet unterversorgten Gebieten, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch ein Telekommunikationsunternehmen bisher nicht erfolgte, wird nun mittels des Fördergeldes die sogenannte „Wirtschaftlichkeitslücke“ geschlossen. Als unterversorgt gelten gemäß den Fördervorschriften alle Adressen, die derzeit mit 30 oder weniger Mbit/s Bandbreite versorgt werden können. „Die Schließung der ‚weißen Flecken‘ im Landkreis Meißen ist überfällig. Dass nun auch Strehla und Lampertswalde diesem Ziel einen Schritt näher kommen, freut mich sehr. Hier ist das Fördergeld des Bundes gut angelegt“, so der Bundestagsabgeordnete Thomas de Maizière (CDU). (SZ)

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